Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Besuchen Sie den Deutschen Bundestag

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv6887633" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=6887633&phi=default"></script>

Johann Gottfried Schadow - Michael Jastram

1. Juni bis 3. Oktober 2016

Im November des Jahres 1804 bezog Johann Gottfried Schadow, seit 1788 Hofbildhauer von König Friedrich Wilhelm II., sein neues Atelier in seinem Haus in der Kleinen Wallstraße (heute Schadowstraße 12-13). Schadow erhielt so endlich in unmittelbarer Nähe zum Hof und zur Akademie einen seinem Rang angemessenen Raum für seine Bildhauerwerkstatt. Dort gingen ihm mehrere Angestellte bei der Ausführung der Aufträge zur Hand. Es gab einen großzügigen Schauraum, in dem er Gäste empfangen, Werke vorstellen und Einzelheiten zu Aufträgen besprechen konnte. Schadow empfing häufig Besuch von höchstem Stande, wie etwa von Königin Luise, aber auch Künstler, Schriftsteller, Philosophen und Architekten zählten zu den Besuchern des Hauses.

Die Atmosphäre, die hier herrschte, bezeugte Kronprinz Ludwig von Bayern, der auf der Durchreise nach Polen im Januar 1807 bei Schadow Halt machte: ,,Ich lernte ihn heut kennen; besah sein Atellier, und den Saal in dem manche seiner beendeten Arbeiten, viele Abgüße seiner und anderer Werke aufgestellt sind. Ein so herrlich geordnetes, an sich aber doch sehr einfaches Gemach, blos für Plastische Produkte bestimmt, eines je gesehen zu haben, so vollendet, so hinreißend ästhetisch in ähnlichem Raume..." In der diesjährigen Ausstellung im Schadow-Haus soll die Bildhauerwerkstatt als Ort der kreativen Entwicklung und Umsetzung künstlerischer Ideen, als Ort des Gesprächs und des Gedankenaustauschs, letztlich auch als Schnittstelle zwischen Kunst und Politik in den Mittelpunkt gerückt werden. Der Bildhauer Michael Jastram (geb. 1953, lebt und arbeitet in Berlin) wird sein Atelier aus einer umgebauten Industrieetage im Wedding in die Schadowstraße verlegen und vier Monate lang an seinen Entwürfen arbeiten. Es handelt sich um ein Experiment, an dem teilzuhaben und mitzuwirken Sie herzlich eingeladen sind:

Workshops für Kinder und Jugendliche

Es werden Workshops für Kinder und Jugendliche angeboten. Weiter Informationen erhalten Sie unter Kunst im Parlament!

Lektüre- und Gesprächsabend fällt aus

Der Lektüre- und Gesprächsabend für Erwachsene, der am 20. September, um 19 Uhr im Ausstellungsraum im Schadow-Haus stattfinden sollte, muss leider entfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis. 

Öffnungszeiten

1. Juni bis 3. Oktober 2016

dienstags bis sonntags: 11 bis 17 Uhr

Schadow-Haus
Schadowstraße 12-13
10117 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Bitte seien Sie auf Sicherheitskontrollen am Eingang eingestellt.

 

Kreuzweg

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv6751049" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=6751049&phi=default"></script>

Stephan Schenk

13. April 2016 bis 8. Januar 2017

aufgrund von Baumaßnahmen vom 4. bis zum 14. Oktober geschlossen

2016 jährt sich die Schlacht um Verdun zum hundertsten Mal. Die viele Monate dauernden Kämpfe zwischen deutschen und französischen Truppen wurden zum Symbol für die Sinnlosigkeit eines industrialisierten Krieges, der Hunderttausende in den Kampf schickte und unzählige Opfer forderte.Mit dem Ersten Weltkrieg beginnt auch die Tragik des in Kriegen und Konfrontationen gefangenen Europas, die erst mit dem Mauerfall beendet wird. Stephan Schenk wurde eingeladen, diesen historischen Bogen zu spannen und seine Serie „Kreuzweg“ im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages zu zeigen.

Schenk reiste 2011 und 2012 zu vierzehn Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges und brachte Aufnahmen aus Verdun, Skagerrak, Tsingtau und Tanga sowie aus zehn weiteren Orten mit, die der Abstraktheit von Geschichte einen konzentrierten Ausdruck verleihen.

Nichts ist von den unzähligen Toten zu sehen, nichts vom Leid und der Verzweiflung jener, die dort ihr Leben ließen. Der Künstler konfrontiert mit der Gleichgültigkeit der Natur, die Gras über Gräbern wachsen und Wasser über Schiffsfriedhöfen stehen lässt, so dass es uns überlassen bleibt, die Erinnerung wachzurufen.

Schenk betitelt die Serie mit dem biblischen Begriff des Kreuzweges, der auf Leid und Martyrium verweist. Zugleich interessiert den Künstler die Idee sich kreuzender Wege und die darin enthaltene Option, seinen Weg selbst zu wählen. Dies erscheint im Hinblick auf die schicksalhaften Kettenreaktionen, die zum Ersten Weltkrieg führten und von ihm ausgingen, als ein bemerkenswerter Gedanke.

Stephan Schenk

geboren 1962 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Lüen im Kanton Graubünden, Schweiz

Öffnungszeiten

13. April 2016 bis 8. Januar 2017

Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Schiffbauerdamm
10117 Berlin
Eingang an der Spree, gegenüber dem Reichstagsgebäude

Der Eintritt ist frei.

Telefon: 030 227 32027
E-Mail: kunst-raum@bundestag.de
www.kunst-im-bundestag.de
www.mauer-mahnmal.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv6215893" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=6215893&phi=default"></script>

Sie hatten sich kräftig verschätzt - und das gleich zweimal. Als Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert am Mittwoch, 25. November 2015, die Dauerausstellung zur Verhüllung des Reichstages vor 20 Jahren durch Christo und Jeanne-Claude vorstellte, erinnerte er an die heftigen Debatten zu Beginn der neunziger Jahre. Über Jahre hatte das Künstlerehepaar als Lobbyisten in Sachen der Kunst versucht, Abgeordnete von der Idee zu überzeugen. Sie hätten die Unterstützung einer zunächst kleinen, quasi „sektenartigen Gruppe von erklärten Irren“ gewonnen, die dann zunehmend größer geworden sei, sagte der Bundestagspräsident.

Doch am Tag der Abstimmung im Bundestag, am 25. Februar 1994, sei nicht absehbar gewesen, ob sich die fraktionsübergreifende Gruppe mit ihrem Antrag (12/6767) durchsetzen würde. Es gab auch entschiedene Gegner des Vorhabens. Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, selbst wie Lammert eine Unterstützerin des Projektes, habe ihm damals noch gesagt: „Schade, dass wir nicht gewinnen können.“

„Fünf Millionen Besucher“

Sie irrte sich. Am Ende setzten sich die Befürworter mit 292 zu 223 Stimmen durch. Die Befürworter irrten aber auch in anderer Hinsicht. So hieß es in der Antragsbegründung, Berlin könne in den 14 Tagen der Verhüllung mit 500.000 Besuchern rechnen. „Tatsächlich waren es fünf Millionen“, berichtete Lammert über den Andrang in der Hauptstadt im Sommer 1995. Es habe sich um Berlins erstes „Sommermärchen“ gehandelt.

Die Exponatesammlung dokumentiert den Weg von der Idee, das Parlamentsgebäude zu verhüllen, bis hin zur Umsetzung. Zahlreiche Entwürfe des Künstlerpaares sind zu sehen, die von ganz einfachen Entwürfen aus frühen Jahren bis hin zu letzten Zeichnungen kurz vor dem Beginn der Arbeiten reichen. Auch Fotos und Originalteile gehören zu der insgesamt rund 400 Stücke umfassenden Sammlung.

„Ungewöhnlichste Ausstellung im Bundestag“

Zu sehen ist das Modell des verhüllten Reichstages, mit dem Süssmuth damals um Unterstützung warb. Auch Briefe, die die Auseinandersetzung zwischen den Abgeordneten dokumentieren, sind zu sehen. Nächstes Jahr sollen auch original Stoff- und Seilreste hinzukommen, kündigte Christo an. Er erinnerte auch an seine 2009 verstorbene Ehefrau Jeanne-Claude. „Sie ist die wichtigste Person, die heute fehlt“, sagte der Künstler bei der Eröffnung.

Es sei „die ungewöhnlichste Ausstellung, die es jemals im Bundestag gegeben hat“, sagte Lammert. Dies liege sowohl an der geplanten Dauer als auch am Gegenstand. Christo habe einst gesagt, dass von der Kunst des Paares nichts außer der Erinnerung bleibe, betonte Lammert. Die Ausstellung sei daher für jene, die damals dabei waren, eine „dauerhafte Stütze der Erinnerung“. Und jene, die nicht dabei sein konnten, bekämen durch die Schau einen „beinah authentischen Eindruck“ dessen, was damals in Berlin stattgefunden habe, sagte der Bundestagspräsident.

„Symbol für das neue Berlin, das neue Deutschland“

Ermöglicht hat die Ausstellung der Unternehmer Lars Windhorst. Er hatte die Sammlung Anfang des Jahres gekauft und sie dem Bundestag zunächst für 20 Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Verhüllung sei „mehr als Kunst“ gewesen und zu einem Symbol für das „neue Berlin, das neue Deutschland“ geworden, sagte der Unternehmer.

Die rund 400 Exponate – darunter Originalteile, Modelle, Dokumente, Fotos und Skizzen Christos – sind auf der Präsidialebene des Reichstagsgebäudes zu besichtigen. Besucher können die Christo-Exponate auf Wunsch an Wochenenden im Rahmen der Kunst- und Architekturführungen im Bundestag mit den Schwerpunkten im Reichstagsgebäude (Führungsbeginn 11.30 Uhr), Paul-Löbe-Haus (14 Uhr) oder Jakob-Kaiser-Haus (16 Uhr) besichtigen. Anmelden können sich Besucher über die Online-Anmeldung, aber auch per Fax (030/227-36436) oder per Post (Deutscher Bundestag, Besucherdienst, Platz der Republik 1, 11011 Berlin).

Modell im Turmeckzimmer

Ein besonders beeindruckendes Exponat der Dokumentation ist das große Modell des verhüllten Reichstagsgebäudes und seiner Umgebung, das in einem der repräsentativen Turmeckzimmer aufgestellt ist. Es ist ein Modell aus dem Jahre 1981, mit dem Christo jahrelang für seine Idee geworben hat. Unmittelbar hinter dem Modell des Reichstagsgebäudes ist noch die Mauer zu sehen, die einst Ost und West trennte. Das fragile Modell weckt die Erinnerung daran, dass dem »Verhüllten Reichstag« ein über zwei Jahrzehnte dauerndes Werben von Christo und Jeanne-Claude bei den politisch Verantwortlichen vorausgegangen war. 

Der 1935 in Bulgarien geborene und in New York lebende Christo und seine 2009 verstorbene Frau Jeanne-Claude hatten seit 1971 für ihr Kunstprojekt „Wrapped Reichstag“ („Verhüllter Reichstag“) geworben. Am 25. Februar 1994 stimmte der Bundestag in Bonn für die Verhüllung, die dann vom 24. Juni bis 7. Juli 1995 stattfand. (scr/26.11.2015)

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv5103732" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=5103732&phi=default"></script>

Hans Brockhage

19. Mai 2015 bis 20. März 2016

Aufgrund von Reinigungsarbeiten ist die Ausstellung vom 26. Februar bis einschließlich 9. März 2016 geschlossen.

Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

Öffnungszeiten

Vom 24.12. bis 28.12.2015 sowie vom 31.12.2015 bis 03.01.2016 geschlossen

19. Mai 2015 bis 20. März 2016

Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Tel. 030-227-32027
kunst-raum@bundestag.de
www.kunst-im-bundestag.de
www.mauer-mahnmal.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv3432930" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=3432930&phi=default"></script>

Die Ausstellung "Ansichten" zeigt vom 20. Mai 2014 bis 22. Februar 2015 im Schadow-Haus (Seitenflügel) in Berlin das monumentale Schlußstück des "Münzfrieses" von Johann Gottfried Schadow. Diesen repräsentativen Fries schuf der Bildhauer nach einem Entwurf von Friedrich Gilly für das in den Jahren 1798 bis 1800 erbaute Münzgebäude am Werderschen Markt, eines der bedeutendsten Bauprojekte des preußischen Staates zu dieser Zeit: Der Auftraggeber für die Neuerrichtung des Gebäudes, Staatsminister Freiherr Friedrich Anton von Heynitz, war der Förderer des Freiherrn vom Stein.

Mit seinem Wirken steht er am Beginn der preußischen Reformen. Friedrich Gilly wiederum war der von Schinkel und beider Zeitgenossen als Genie verehrte Frühklassizist. Und Schadow war in jenen Jahren bereits der anerkannte Hofbildhauer. So verbinden sich im "Münzfries" an einem Wendepunkt preußisch-deutscher Geschichte auf eindrucksvolle Weise Kunst und Politik.

Brech erhebt Schadows Werk über retrospektive Betrachtung

Der Fotograf und Video-Künstler Christoph Brech erweitert den Blick des Betrachters auf die Skulpturen Schadows, wobei er sie seiner künstlerischen Sehweise anverwandelt. Wie im Pygmalion-Mythos erwachen sie zum Leben: Eine "Tänzerin" beginnt, sich zur Musik einer alten Musikuhr zu drehen. Die "Quadriga" zieht unter einem Sahara-Staub gefärbten Himmel in die Allee "Unter den Linden" ein.

Der "Münzfries" im Depot des Kreuzberg-Denkmals gewinnt mythische Aura im Dunkel der sakral anmutenden Bögen. Und die Skulpturen im Lager der Gipsformerei in Charlottenburg gehen miteinander vieldeutige Beziehungen ein, heitere und tragische, abgründige und skurrile. So verleiht Christoph Brech den Skulpturen ein Eigenleben, das Schadows Werk weit über bloß retrospektive Betrachtung erhebt.

Ansichten - Johann Gottfried Schadow, Christoph Brech

20. Mai 2014 bis 22. Februar 2015

Schadow-Haus (Seitenflügel)

Schadowstraße 12 -13

10117 Berlin

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag

11 bis 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:

Tel.: 030-227-32027 oder

kunst-raum@bundestag.de

www.kunst-im-bundestag.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv3129206" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=3129206&phi=default"></script>

Drei Gemäldezyklen und ein Text von Einar Schleef, Fotografien von Seiichi Furuya

14. Februar bis 31. Mai 2014

Eröffnung
Donnerstag, 13. Februar 2014, um 18 Uhr, im Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag

Begrüßung

Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages

Einführung in die Ausstellung
Kristina Volke, Stellvertretende Kuratorin der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages

Musik/Performance
Text- und Tonperformance zu Einar Schleefs Text SCHWARZ ROT GOLD von Markus Danzeisen (Schauspieler, Düsseldorf) und Philipp Danzeisen (Musiker und Sound Designer, Berlin)

Seiichi Furuya wird anwesend sein.

Ausstellungsetappen Einar Schleef

13. Februar – 23. März 2014
"Klage" (Telefonzellenbilder)

25. März – 27. April 2014
Tagebuchbilder

29. April – 31. Mai 2014
Schriftbilder

Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag

Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Schiffbauerdamm
10117 Berlin
Eingang an der Spree, gegenüber
dem Reichstagsgebäude

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:
Tel. 030-227-32027
kunst-raum@bundestag.de
www.mauer-mahnmal.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv2119530" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=2119530&phi=default"></script>

16. Januar bis 5. Mai 2013

Gunda Förster konkret

Die Berliner Künstlerin Gunda Förster arbeitet mit vielen Medien: Fotografien, Videoarbeiten, großflächigen Farbarbeiten und Toninstallationen. In allen verwendet sie natürliches oder künstliches Licht als Gestaltungsmittel, das im Zusammenspiel mit Klängen, Farben und Bildern nicht nur visuelle, sondern auch körperliche Erfahrungen evozieren kann.

Vor allem für ihre Arbeiten im Architekturkontext inszeniert Gunda Förster Licht als ein transzendentes Medium, das geeignet ist, zwischen der Materie – dem Werk beziehungsweise der Raum, den es gestaltet – und der Imagination des Betrachters, seinen individuell geprägten Assoziationen  und Erinnerungen, zu vermitteln.

"SCHWIMMEN" und "FLIEGEN"

In Lippstadt, Nordrhein-Westfalen, realisierte sie 2007 als eine ihrer ersten permanenten Arbeiten an einer Brücke die beiden Worte "SCHWIMMEN" und "FLIEGEN" in einander überlagernden Neonbuchstaben. Sie schuf damit begriffliche Äquivalente zur räumlichen Situation, weil beide Tätigkeiten die wesenhaften Bewegungen der von einer Brücke nicht nur symbolisch verbundenen Elemente Wasser und Luft darstellen – und in der Überlagerung ein Drittes, das Wort "Schweigen" ergeben.  

In einer Arbeit für die City Hall in Vancouver (ICE LIGHT, permanente Arbeit seit 2012) brachte sie an den Gebäudekanten des historischen Rathauses weiße LED-Leuchtbänder an, die sich im Stundentakt wie ein Lichtwasserfall bewegen, in den stillen Sequenzen aber die Ebenen des Gebäudes betonen als wäre es Fels innerhalb des mächtigen Gebirges, das Vancouver umgibt.

Ein Kunswerk für den Bundestag

Zu den neuesten Werken Gunda Försters (permanente Arbeit seit 2012) gehört eine Installation für den Deutschen Bundestag: Der "Tunnel" ist eine Neonlichtinstallation, die Gunda Förster entwarf und als Wettbewerbssiegerin im Parlamentsgebäude Dorotheenstraße 65 umsetzte. Da der Tunnel ein unterirdischer Verbindungsgang zwischen zwei Parlamentsgebäuden ohne Tageslicht mit ungewöhnlich disproportionalen Maßen ist, war die Gestaltung eine besondere Herausforderung.

Ihre künstlerische Lösung bestand darin, diese selbst zum Thema zu machen: Hauptgestaltungsmittel des Tunnels sind sonnengelbe Neonlichtbögen, die in regel- aber nicht gleichmäßigen Abständen die gesamte Strecke des Tunnels gliedern. Durch die Anordnung der Lichtbögen entsteht so zunächst eine optische Verschiebung der Raummaße, durch die die Wahrnehmung von Höhe und Länge des Tunnels verändert werden.

In Kombination mit dem intensiv-goldenen Licht wird der Funktionsraum zu einem geheimnisvollen Weg, an dessen Ende  für einen kurzen Moment nicht mehr der Übergang in ein anderes Parlamentsgebäude, sondern der Eingang zu einem geheimnisumwitterten imaginären Ort möglich scheint.

Ausstellung im Kunst-Raum

In der Ausstellung für den Kunst-Raum des Deutschen Bundestages nun schreitet Gunda Förster die Grenzen zwischen Materie und Imagination noch einmal radikaler aus. Im Obergeschoss des Ausstellungsraums arbeitet sie mit Glaskugeln – farblich unterschiedlich gestalteten "Murmeln", wie sie zumindest Erwachsene noch als Kinderspielzeug kennen.

Alles an ihnen ist deshalb Imagination: die Erinnerung an die eigene oder die Kindheit unserer Vorfahren, an die Spiele, die mit ihnen gespielt, die Tauschgeschäfte, die mit ihnen getätigt, die Wettbewerbe, die mit ihnen gewonnen oder verloren wurden. Dabei zeigt Gunda Förster die Glaskugeln einmal als real zu nutzendes Spielfeld, einmal in geradezu sachlich anmutender Anordnung in verglasten Leuchtkästen, die einen direkten Zugriff verweigern. Im Unterschied zum Spielfeld sind viele Kugeln in den Leuchtkästen "blank", ihnen fehlt  jede farbliche Fassung oder Verzierung.

Reminiszenz an Carl Andre

Die Deutungsverschiebung, die mit der Absenz des Spielerischen einher geht, ist zweifach. Nicht nur verweigern sie sich der Imagination des Betrachters, sie verweisen vielmehr auf ihr konzeptionelles Gegenteil: das Objekthafte, das Konkrete, auf das im Titel der Ausstellung angespielt wird und das qua Definition gerade nicht als Symbol oder Projektionsfläche, sondern als materialisierte Idee zu verstehen ist.

Von hier aus sind es nur wenige gedankliche Schritte, die quadratischen Leuchtkörper Försters als Reminiszenz an Carl Andres horizontale Plastiken zu verstehen, die als "Element Series" das Verständnis von Kunst (Objekt) und umgebendem Raum subtil ausdeuteten und als zentrale Werke konkreter Kunst gelten.

Die Beziehung zwischen Raum und Objekt ist auch für Gunda Förster die Grundfrage ihrer künstlerischen Arbeit – nur dass sie dabei die poetischen Potenziale in den Mittelpunkt rückt und als eigentlichen Raum zwischen Ding und Betrachter definiert.

"François Morellet figuratif – Gunda Förster konkret"

Ausstellung im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages vom 16. Januar bis 5. Mai 2013

Konzeption: Dr. Andreas Kaernbach und Kristina Volke

Courtesy für F. Morellet: Galerie m Bochum

Text (zu Gunda Förster): Kristina Volke

Ausstellungsort

Kunst-Raum im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade
Schiffbauerdamm, 10117 Berlin

Öffnungszeiten

16. Januar bis 5. Mai 2013

dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt frei.

Kontakt

Telefon: 030 - 227 32027 (während der Öffnungszeiten)
E-Mail: kunst-raum@bundestag.de
Homepage: www.kunst-im-bundestag.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv1747190" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=1747190&phi=default"></script>

13. Juni bis 7. Oktober 2012

Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages lädt herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung "Neue Linien. Neuerwerbungen grafischer Kunst für die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages" am Dienstag, 12. Juni 2012 um 19.00 Uhr im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages.

Begrüßung: Prof. Dr. Norbert Lammert Präsident des Deutschen Bundestages
Einführung in die Ausstellung: Andreas Kaernbach und Kristina Volke, Kurator und Stellvertretende Kuratorin der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages
Zahlreiche der ausgestellten Künstler werden anwesend sein.

Mit Werken von

  • Stephanie Backes
  • Sabine Banovic
  • Franca Bartholomäi
  • Matthias Beckmann
  • Lucie Beppler
  • Karoline Bröckel
  • Juliane Ebner
  • Katharina Hinsberg
  • Georg Jappe
  • Edgar Knobloch
  • Brigitte Waldach
  • Sonja Weber
Ausstellungsort

Kunst-Raum im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade
Schiffbauerdamm, 10117 Berlin

Öffnungszeiten

13. Juni bis 7. Oktober 2012

dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt frei.

Kontakt

Telefon: 030 - 227 32027 (während der Öffnungszeiten)
E-Mail: kunst-raum@bundestag.de
Homepage: www.kunst-im-bundestag.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv1593139" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=1593139&phi=default"></script>

Christoph Brech und Nicola Borgmann

7. März bis 3. Juni 2012

​Nicola Borgmann und Christoph Brech haben mit ihrer Video-Installation "Blickwechsel" einen Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages gewonnen. Die Video- und Fotoarbeiten von Christoph Brech zeigen, wie in seinem Werk "periphere Wahrnehmungen zu exemplarischen Beobachtungen" (Thomas Wagner) verdichtet werden.

Filmabend

Christoph Brech lädt Sie anlässlich des Berlin Gallery Weekend herzlich ein zu
einem Filmabend. Nur an diesem Abend gezeigt werden mit einer Einführung
durch den Künstler

Il Ponte 7"35, Italien, 2011
La Sosta 8"00, Italien, 2010
Nr. V/ cis-moll 15´28, Deutschland, 2009

am 26. April 2012 um 19 Uhr im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages.
Die Veranstaltung schließt mit einer Führung durch die Ausstellung "Blickwechsel" von Christoph Brech und Nicola Borgmann.

Offener Workshop zur Ausstellung

​Samstag, 17. März 2012, 14:00 bis 16:30 Uhr: STADT LAND SPREE – Eine bewegte Bild-Werkstatt

​Ein offener Workshop für Kinder ab 8 Jahren. Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten unter kunst-raum@bundestag.de

Ausstellungsort

Kunst-Raum im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade
Schiffbauerdamm, 10117 Berlin

Öffnungszeiten

7. März bis 3. Juni 2012

dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt frei.

Kontakt

Telefon: 030 - 227 32027 (während der Öffnungszeiten)
E-Mail: kunst-raum@bundestag.de
Homepage: www.kunst-im-bundestag.de

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv1410028" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=1410028&phi=default"></script>

Den Opfern ein Gesicht geben – das ist das Anliegen des "Gedenkbuchs für die Opfer der Berliner Mauer", das Bundestagsvizepräsident Dr. Wolfgang Thierse (SPD) am Mittwoch, 9. November 2011, im Mauer-Mahnmal im Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin vorstellte. "Historische Aufklärung bleibt notwendig", sagte Thierse. Denn Betroffenheit, die bloß ratlos mache, und Wissen, das folgenlos bleibe, seien gesellschaftlich wirkungslos. Das Gedenkbuch wurde vom Kunstbeirat des Deutschen Bundestages in Auftrag gegeben und geht auf das Werk "Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 bis 1989" zurück, das von der Stiftung Berliner Mauer und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung erarbeitet wurde. Es erinnert an die 136 Menschen, die zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer umgekommen sind. Dabei handelt es sich um DDR-Flüchtlinge und solche, die ohne Fluchtabsicht im Grenzgebiet ums Leben kamen. Auch acht im Dienst getötete Grenzsoldaten werden genannt.

"Ein verflucht deutsches Datum"

"Die Grenze zwischen Täter und Opfer wird nicht verwischt", betonte Thierse. Er erinnerte daran, "mit welch widerwärtigem Eifer" die Mauer perfektioniert wurde – mit Betonplattenwand, Metallgitterzaun, Beobachtungstürme, Bunker, Panzersperren, Minen, Selbstschussanlagen.

Der 9. November sei ein "verflucht deutsches Datum", sagte Thierse. 1918 habe Philipp Scheidemann die Deutsche Republik verkündet, 1923 habe Hitler geputscht, 1938 markiere der 9. November die Reichsprogromnacht und im Jahr 1989 sei die Mauer gefallen. Der 9. November zeige, wie gefährdet Demokratie sein kann.

"Sie hat viele Leben zerstört"

Anschließend erzählten die Mutter von Chris Gueffroy, der 20-jährig im Februar 1989 an der Sektorengrenze zwischen Berlin-Treptow und Berlin-Neukölln erschossen wurde, und die Lehrerin von Jörg Hartmann, der im März 1966 im Alter von zehn Jahren an der gleichen Sektorengrenze erschossen wurde, von den beiden Maueropfern.

Karin Gueffroy und Ursula Mörs berichteten, wie sie von dem jeweiligen Tod erfahren haben, wie das SED-Regime versuchte, die wahre Todesursache zu verschleiern, von der Beerdigung und der Zeit danach. Beide gingen danach in den Westen: Karin Gueffroy mit Erlaubnis der Behörden und der Urne ihres Sohnes als Pfand in Ost-Berlin, Ursula Mörs flüchtete in einem Wohnwagen über Bulgarien. Moderiert wurde das Zeitzeugengespräch von Dr. Maria Nooke von der Stiftung Berliner Mauer. "Es ist eine Tragödie, dass die Mauer so lange stand", sagte Dr. Hans-Hermann Hertle vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. "Sie hat viele Leben zerstört."

Siegfried Kauder präsentiert virtuelles Mauer-Mahnmal

Anschließend stellte Siegfried Kauder (CDU/CSU) als Mitglied des Kunstbeirates des Bundestages das "Virtuelle Mauer-Mahnmal" auf der Internetseite des Bundestages vor. "28 Jahre, zwei Monate und 28 Tage trennte die Mauer Berlin", sagte Kauder. Der 9. November sei ein guter Tag, das Projekt vorzustellen.

Das 3D-Modell bietet einen 360-Grad-Blick durch die Ausstellung, die Möglichkeit, an die Exponate heranzuzoomen, und zusätzliche Informationen zum jeweiligen Werk. Das nichtvirtuelle Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. (tyh)

Video herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Dowload des Videoclips leider nicht möglich.

Video einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den nachfolgenden Code in Ihre HTML-Seite ein, um das Video gemäß den Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages auf Ihrer Webseite zu verwenden.

<script id="tv1344114" type="text/javascript" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=1344114&phi=default"></script>

29. September 2011 bis 26. Februar 2012

Doppelausstellung im Kunst-Raum und Mauer-Mahnmal

Gundula Schulze Eldowy ist seit mehr als vier Jahrzehnten Fotografin. Große Schwarzweißserien wie "Berlin in einer Hundenacht", "Arbeit" und "Tamerlan" gelten als herausragende Meisterstücke deutscher sozialkritischer Fotografie.

Dass sie in der DDR entstanden, verlieh ihrer Rezeption lange Zeit eine besondere Bedeutung.

Mit der Grenzöffnung 1989 veränderten sich für Schulze Eldowy nicht nur die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit, sondern auch der Zugang zum eigenen Metier. Fortan verbrachte sie ihr Leben auf Reisen, von denen einige so lange währten, dass sie wohl eher als Lebensabschnitte zu bezeichnen wären. In New York, Ägypten, Istanbul, Peru und Moskau entstanden Serien, in denen die Dimensionen der nun weit gewordenen Welt, ihre Wandlungen und Geheimnisse zum Thema wurden. Sie selbst bezeichnet die Arbeiten nach 1989 als ihr spirituelles Werk. Ein Blick auf die Serien vor 1989 zeigt jedoch, dass sich Linien fortsetzen, dass die Motivation für Fotografie selbst gleich blieb, obwohl die Verwandlungen von Motiven und Erzählsträngen nicht unterschiedlicher seid könnten.

Metaphern der Zerbrechlichkeit

In einem Interview charakterisierte die Fotografin ihr künstlerisches Konzept einmal mit den Worten: "Ich male doch". Die Arbeiten von Gundula Schulze Eldowy im Kunst-Raum und im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages überzeugen, dass die Überwindung der Grenzen zwischen Malerei und Fotografie im Werk dieser Künstlerin längst vollzogen ist: In der Serie der Konstantinopel-Bilder überarbeitet sie Aufnahmen byzantinischer Mosaiken mit Blattgold und reanimiert die auratische Ausstrahlung der längst verblassten Heiligenbilder, in den Amerika-Bildern von "Spinning on my Heels" überlagern sich in Mehrfach-Belichtungen New Yorker Straßenszenen und klassische Gemälde zu Bildern großstädtischen Lebens, und in ihren Großaufnahmen von russischen Friedhöfen entstehen berührende Metaphern der Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz. Auch ihre Landschaften sowie ihre Bilder vom Fall der Mauer in der Serie "Den letzten beißen die Hunde" sind von geradezu altmeisterlicher Kompositionstechnik geprägt.

Breite des Schaffens wird deutlich

Erstmals wird durch diese Ausstellung die große Breite des Schaffens von Gundula Schulze Eldowy in den Jahrzehnten nach dem Fall der Mauer deutlich. Eine von ihr selbst geschnittene Dia-Show schlägt den Bogen zu den sozialkritischen Schwarzweiß-Fotos der 70er und 80er Jahre in der DDR, von denen herausragende Beispiele in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages vertreten sind.

Mit einer eigenen Ausstellung schlägt C/O, das internationale Forum für Fotografie in Berlin, die Brücke zum Frühwerk der Künstlerin, aus dem insbesondere ihre frühen Farbfotografien zu sehen sein werden.

Kunst-Raum des Deutschen Bundestages
Verwandlungen: Fotografische Serien nach 1990

Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag
Den letzten beißen die Hunde. Eine Fotoinstallation der Wendezeit

Ausstellungsort

Kunst-Raum im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade
Schiffbauerdamm, 10117 Berlin

Öffnungszeiten

29. September 2011 bis 26. Februar 2012

dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt frei.

Kontakt

Telefon: 030 - 227 32027 (während der Öffnungszeiten)
E-Mail: kunst-raum@bundestag.de
Homepage: www.kunst-im-bundestag.de

Kunst und Architektur - Drei Wettbewerbe

6. Juli bis 11. September 2011

Im Erweiterungsbau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses setzt der Deutsche Bundestag sein Kunst-am-Bau-Programm fort. Drei Wettbewerbe wurden durchgeführt.

Robert Häusser

13. April bis 26. Juni 2011

Robert Häusser gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Bereits als 17- und 18-Jähriger schuf er 1941/42 eine Reihe von Bildern, die Höhepunkte der neueren Fotografie darstellen.

Bernhard Heisig - Das große Welttheater

7. Dezember 2010 bis 13. März 2011

Politik ungeschminkt. studio kohlmeier

29. Januar bis 7. März 2010

Serie des Fotografenehepaars Bernd und Angelika Kohlmeier zur Arbeit von 16 Abgeordneten in ihren Wahlkreisen

Ausstellung "Atlasmacher"

20. April bis 11. Juli 2010

Arbeiten von Lutz Dammbeck