Das politische Buch
Kata Kottra
GESCHICHTE
Wie beeinflusst das Erbe der DDR-Staatssicherheit die Bundesrepublik heute? Zwei Bücher versuchen eine Antwort
Am 9. August 1931 wurden am Berliner Bülowplatz zwei Polizisten erschossen. Einer der Täter war gerade einmal 19 Jahre alt, Mitglied der Kommunistischen Partei und Reporter der Parteizeitung "Rote Fahne". Nach der Tat floh er aus Deutschland. An der internationalen Leninschule in Moskau wurde er für
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Aschot Manutscharjan
DDR
Das Buch erzählt vom perfiden DDR-Grenzregime der Jahre 1952 bis 1965
Halt! Hände hoch!" Sollte die verdächtige Person, also der "Grenzverletzer", nach dieser Aufforderung seinen Fluchtversuch fortsetzen, war der DDR-Grenzpolizist angehalten, "von der Schusswaffe (...) Gebrauch zu machen". 1954 wurde die erste Anordnung des neuen Grenzregimes an der innerdeutschen
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Jörg von Bilavsky
STASI
Ein Buch über den DDR-Geheimdienst mit nur wenigen neuen Erkenntnissen
Wir haben ihn alle noch vor Augen. Den unscheinbaren Mann in seinem grauen Anorak, wie er auf dem kargen Dachboden verharrt und mit seinem wuchtigen Abhörgerät das "Leben der Anderen" ausspioniert. Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler, faszinierend gespielt von dem Schauspieler Ulrich Mühe. Ebenso
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Alexander Weinlein
Kurt Biedenkopf erlebte diesen Augenblick, der die Weltgeschichte verändern sollte, wie viele Bundestagsabgeordnete im Plenarsaal - mitten in einer Debatte über die Änderung des Vereinsrechts. Dass er bereits ein Jahr später Ministerpräsident des neuen Bundeslandes Sachsen werden würde, davon konnte
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Udo Scheer
Lange vergriffen, erschienen gleichsam als ein Vermächtnis zu Jürgen Fuchs' (1950 - 1999) 10. Todestag seine Vernehmungsprotokolle in einer Foto-Text-Edition. Authentisch wie kein anderer zeigt der Schriftsteller und Bürgerrechtler darin das rechtlose Ausgeliefertsein im politischen U-Haft-System
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Anne Haeming
KRIEGSNACHRICHTEN
Ein Begleitband zur Ausstellung »Bilderschlachten« in Osnabrück
Was für eine Geste. Pablo Picassos "Guernica" - zugehängt. Jenes Bild, das es kubistisch zersplittert schafft, Kriegsgräuel so unnachahmlich anzuprangern. Die Abbildung von Horror in Schwarz-Weiß-Sepia, die als Teppich an der Wand vor dem Sicherheitsrat im New Yorker UN-Gebäude hängt, dort, wo
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Lutz Mäurer
KRIEGSGESCHICHTE
Martin van Crevelds Sicht auf die Veränderungen des Krieges
Als US-Präsident George W. Bush am 1. Mai 2003 auf einem Flugzeugträger die Kampfhandlungen im Irak für "weitgehend beendet" erklärte, irrte er sich. Die eigentlichen Kämpfe sollten erst noch beginnen. Nachdem die amerikanische High-Tech-Armee die irakischen Truppen innerhalb weniger Tage überrannt
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Aschot Manutscharjan
Der Wirtschaftsprofessor Marshall I. Goldman gehört zum internationalen "Putin-Pool", für den bislang viermal exklusive Begegnungen mit dem russischen Präsidenten organisiert wurden. Davon lässt sich Goldman nicht beeinflussen: Er hält mit seiner Kritik an Russland beziehungsweise der totalen
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Aschot Manutscharjan
Im Unterschied zum Mythos erhebt sich der "russische" Phönix nicht aus der Asche, sondern ein Mantel aus Ruß hält ihn am Boden fest, meint Gerhard Mangott, Professor für internationale Politik an der Universität Innsbruck. In seinem Sachbuch "Der russische Phönix" erläutert Mangott die Hintergründe
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