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Parlament

01. Dezember 2016

Deutsch-Französischer Parlamentspreis

© DBT/Studio Kohlmeier

Am Donnerstag, 1. Dezember 2016 hat die gemeinsame Jury des Deutsch-Französischen Parlamentspreises folgende Preisträger für 2016 benannt:

  • Nikolaus Marsch, Yoan Vilain und Mattias Wendel für ihr Werk: Französisches und Deutsches Verfassungsrecht. Ein Rechtsvergleich.
  • Dorothée Kohler und Jean-Daniel Weisz für ihr Werk: Les défis de la transformation numérique du modèle industriel allemand (Die Herausforderungen der digitalen Transformation des deutschen Industriemodells)

Der Preis wird am Sonntag, 5. Februar 2017 in Marseille in Anwesenheit der beiden Parlamentspräsidenten überreicht werden.

Deutsch-Französischer Parlamentspreis

Der Deutsche Bundestag und die Assemblée nationale verleihen alle zwei Jahre den Deutsch-Französischen Parlamentspreis für wissenschaftliche Arbeiten, die zu einer besseren gegenseitigen Kenntnis der beiden Länder beitragen. 

Um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung können sich deutsche und französische Staatsbürger bewerben, die ein juristisches, wirtschafts-, sozial-, politik- oder anderes geisteswissenschaftliches Werk verfasst haben, das als selbständige Veröffentlichung erschienen ist. Gemeinschaftswerke von bis zu drei Verfassern können berücksichtigt werden, wenn sich alle Autoren gemeinsam bewerben und einen wesentlichen und nachvollziehbaren Beitrag zum Gesamtwerk geleistet haben.

Die Voraussetzungen

Die Arbeit muss in deutscher oder französischer Sprache abgefasst sein. Pro Bewerber wird nur jeweils eine Arbeit in das Verfahren aufgenommen. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen durch Dritte akzeptiert.

Der Bewerbung sind beizufügen:

  • drei Exemplare des Werkes
  • ein Bewerbungsschreiben von höchstens einer Seite
  • ein Lebenslauf von höchstens zwei Seiten
  • eine Zusammenfassung des eingereichten Werkes von höchstens drei Seiten

Der deutsch-französiche Parlamentspreis wird alle zwei Jahre vergeben.