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Parlament

 

Parlamentsprofi aus Göttingen: Thomas Oppermann

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Thomas Oppermann

© DBT/Melde

Thomas Oppermann ist seit Oktober 2017 Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Am 24. Oktober 2017 wählten ihn die Abgeordneten auf Vorschlag der SPD-Fraktion in dieses Amt. Seit 2005 gehört er dem Bundestag an. Zuletzt war Oppermann von 2013 bis 2017 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Abgeordneter im niedersächsischen Landtag

Oppermann wurde am 27. April 1954 in Freckenhorst im Münsterland geboren. 1980 trat er in die SPD ein. Nach dem Abitur 1975 begann er ein Germanistik- und Anglistikstudium in Tübingen. Von 1976 bis 1978 war er als freiwilliger Helfer der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in den USA tätig. Nach der Rückkehr nach Deutschland studierte Oppermann Jura an der Georg-August-Universität Göttingen, wo er 1983 das Referendarexamen und 1986 das Assessorexamen ablegte. 1985 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden, 1989 zum Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Göttingen gewählt.

Bei der Landtagswahl 1990 zog Oppermann als Abgeordneter in den niedersächsischen Landtag ein, wo er bis 1998 rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion war. 1998 erfolgte die Ernennung zum Landesminister für Wissenschaft und Kultur. Nach der Wahlniederlage der SPD bei den Landtagswahlen 2003 übernahm Oppermann das Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers der Fraktion.

Parlamentarischer Geschäftsführer und Fraktionsvorsitzender

Bei der Bundestagswahl 2005 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Göttingen mit 46,8 Prozent der Erststimmen und verteidigte es bei den nachfolgenden Bundestagswahlen. 2006 wurde er Obmann im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss, 2007 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Ab 2009 war Oppermann auch Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums, ehe im Dezember 2013 die Wahl zum Vorsitzenden der SPD-Fraktion folgte.

Thomas Oppermann ist evangelisch, Vater von vier Kindern und Mitglied des FC Bundestag, der Fußballmannschaft der Abgeordneten.