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Gesundheitliche Belastungen durch atypische Arbeitszeiten

Arbeit und Soziales/Kleine Anfrage - 15.01.2013 (hib 016/2013)

Berlin: (hib/JBB) Die Fraktion Die Linke erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage (17/11974) nach den Auswirkungen von flexiblen und atypischen Beschäftigungsverhältnissen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Allgemein sei eine „Entgrenzung von Arbeit zu beobachten“, schreiben die Antragssteller, zwei Drittel der Beschäftigten leisteten Überstunden, viele arbeiteten zusätzlich in ihrer Freizeit. Diese Belastungen führten zu mehr psychischen Beschwerden bei den Betroffenen, so die Fraktion. Explizit wird gefragt, welche Erkenntnisse der Bundesregierung über den Zusammenhang von körperlicher und psychischer Gesundheit der Arbeitnehmer und deren Arbeitszeiten vorliegen, welche Untersuchungen es dazu gibt und zu welchem Ergebnis diese kommen. Im Fokus der Fraktion stehen dabei Arbeitnehmer, die viele Überstunden, Wochenend- und Abend-/Nachtarbeit leisten, in Schichtarbeit arbeiten oder stark schwankende Arbeitszeiten haben. Ebenso wird nach den Auswirkungen der Anforderung, auch außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar zu sein, auf die körperliche und psychische Gesundheit der Betroffenen gefragt.