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Onlinebeteiligungstool des Ausschusses Digitale Agenda: eHealth - öfftl. Fachgespräch 12. November 2014

Fachgespräch zum Thema eHealth

Der Ärztemangel in ländlichen Gebieten ist ein viel beklagter Zustand. Hausärzte finden kaum noch Nachfolger, wenn sie in Rente gehen. Krankenhäuser reduzieren die Bettenzahl oder schließen gleich ganz. Mit dem Begriff „E-Health“ verbinden sich Hoffnungen, Kranken in abgelegenen Regionen besser helfen zu können. E-Health steht – ebenso wie die Begriffe Telematik oder Telemedizin - für medizinische Anwendungen, mit denen Patienten mit Hilfe moderner Kommunikationstechnologien behandelt und beraten werden. Am Mittwoch, 12. November 2014, von 16 bis 18 Uhr im Raum E.200 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin beschäftigt sich der Ausschuss Digitale Agenda unter Vorsitz von Jens Koeppen (CDU/CSU) in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema.

Die Sitzung wird live im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

Perspektiven der Telemedizin

Die Abgeordneten wollen von den fünf geladenen Sachverständigen unter anderem wissen, welche Perspektive die Telemedizin angesichts der demografischen Entwicklung in der Patientenversorgung ermöglicht und ob die Telemedizin in der Tat den Ärztemangel in ländlichen Gebieten ausgleichen kann.

Da aus Sicht des Ausschusses die Digitalisierung im Bereich der Medizin erhebliche Chancen für Innovationskraft und wirtschaftliche Entwicklung, gerade durch junge, innovative Unternehmen und Start-ups bietet, wird gefragt, welche Potentiale die Sachverständigen hier erkennen.

Risiken beim Datenschutz

Angesprochen werden aber auch eventuelle Risiken. Etwa beim Thema Datenschutz. So würde die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen die IT-Systeme aus Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und Krankenkassen miteinander verbinden und damit einen systemübergreifenden Austausch von Informationen ermöglichen. Jedoch wollen die Abgeordneten vor diesem Hintergrund wissen, wie ein höchstmöglicher Daten- und Patientenschutz sowie höchstmögliche Datensicherheit im Gesundheitswesen herzustellen gelingen könnte und ob es dabei aus Expertensicht gesetzgeberischen Handlungsbedarf gibt.

Mit Blick auf den Rückstand, den Deutschland bei der Digitalisierung der Medizin im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat, wird außerdem gefragt, ob die Gründe dafür technischer, gesellschaftlicher oder politisch-rechtlicher Natur seien.

Fünf Sachverständige

Diese und andere Fragen soll unter anderem Dr. Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, beantworten. Der Datenschützer hatte sich erst im vergangenen Jahr über seiner Ansicht nach mangelnde Anonymisierungen bei der elektronischen Weitergabe von Rezept- und Patientendaten an Marktforschungsunternehmen beklagt.

Von den Abgeordneten befragt wird auch Prof. Dr. Björn Bergh, Direktor des Zentrums für Informations- und Medizintechnik am Universitätsklinikum Heidelberg. Er spricht sich für gesetzliche Regelungen aus, die klare und konkrete Bestimmungen für den Schutz der Patientendaten und exorbitante Strafen bei Verstößen dagegen enthalten sollten.

Prof. Dr. Arno Elmer ist seit Januar 2012 Hauptgeschäftsführer der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) und ebenfalls in den Ausschuss geladen. Die Gematik wurde 2005 gegründet und mit dem gesetzlichen Auftrag versehen, die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte und ihrer Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben.

Als Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen ist mit Christoph J. Rupprecht der Leiter des Stabsbereichs Gesundheitspolitik und Gesundheitsökonomie der AOK Rheinland/Hamburg eingeladen.

Prof. Dr. Britta Böckmann ist Medizininformatikerin an der Fachhochschule Dortmund und schon lange mit dem Thema „IT-Strategien für Krankenhäuser“ befasst. Böckmann ist zudem als wissenschaftliche Leiterin der Ganymed GmbH für die Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt medizinische Informatik an der FH Dortmund verantwortlich und soll den Abgeordneten ebenfalls Rede und Antwort stehen. (hau/06.11.2014)

Zeit: Mittwoch, 12. November, 16 bis 18 Uhr
Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 200


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