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Ausstellung "Für eine starke Republik - Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold"

Am 16. Oktober 2002 wurde im Paul-Löbe-Haus die Ausstellung "Für eine starke Republik - Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" eröffnet.

Die Eröffnungsrede hielt der damalige Direktor beim Deutschen Bundestag, Herr Dr. Eickenboom, stellvertretend für den Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse.

Der "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" wurde als überparteiliche Organisation von der SPD, der Deutschen Demokratischen Partei und dem Zentrum als Reaktion auf die zahlreichen Morde sowie die Putsch- und Aufstandsversuche in den Anfangsjahren der Weimarer Republik 1924 in Magdeburg gegründet. Schnell entwickelte sich das "Reichsbanner" zu einer Massenorganisation mit mehr als drei Millionen Mitgliedern, darunter Politiker wie Carlo Mierendorff, Erich Ollenhauer und Kurt Schumacher.

Nach dem großen Wahlerfolg der NSDAP im September 1930 versuchte das "Reichsbanner", dem jetzt einsetzenden Straßenterror durch die Bildung paramilitärischer Formationen entgegenzutreten; 47 Mitglieder des "Reichsbanners fielen diesem Straßenterror bis Februar 1933 zum Opfer, nach 1933 zahlten Tausende für ihren Widerstand gegen die Gefahr von Rechts mit ihrem Leben.

Die Ausstellung wurde vom Bundesverband Reichbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund Aktiver Demokraten e. V. präsentiert.

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