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Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit eröffnet

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Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hat am Mittwoch, 27. Januar 2016, die Ausstellung „NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum. Ausstellungsprojekte gegen das Vergessen“ in der Halle des Paul-Löbe-Hauses im Berliner Parlamentsviertel eröffnet. Es handelt sich um eine Ausstellung der Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e.V. im Auftrag des Deutschen Bundestages. Zur Ausstellung sprach der Vorsitzende der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Dr. Michael Jansen. Die Ausstellung kann von Donnerstag, 28. Januar, bis Freitag, 26. Februar 2016, nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. 

Größte Opfergruppe des NS-Systems

Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren es mehr als 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast ganz Europa, die im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten. Sie schufteten auf den Feldern der Landwirte, in der Rüstungsindustrie, in Privathaushalten und in so gut wie jedem Handwerks- und Gewerbebetrieb – ob im Hotel, in der Limonadenfabrik, beim Bäcker, Gärtner, Schneider oder im Friseursalon.

Die Zwangsarbeiter gelten als größte Opfergruppe des nationalsozialistischen Systems. Während ihre Geschichte und Geschichten in größeren Städten weitgehend erforscht und veröffentlicht wurden, hat das Schicksal der Deportierten in den ländlichen Regionen Deutschlands bis dato nur wenig Beachtung gefunden. Die Projektgruppe „Zwangsarbeit“ arbeitet seit sechs Jahren daran, dies zu ändern. Der gemeinnützige Verein stellt sich mit einem speziell entwickelten Seminar- und Ausstellungskonzept denjenigen zur Seite, die im ländlichen Raum gegen das Vergessen eintreten.

Öffnungszeiten und Anmeldung

Die vom Bundestag initiierte und durch ihn ermöglichte, im Paul-Löbe-Haus präsentierte Ausstellung zeigt erstmals retrospektiv in einem bundesweiten Überblick Beispiele dieser Arbeit. Die Ausstellung kann im genannten Zeitraum jeweils montags von 9 bis 16 Uhr, dienstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr besichtigt werden.

Anmeldungen sind telefonisch (030/227-38883), per E-Mail (ausstellungen@bundestag.de) oder direkt online (www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung) möglich. Angegeben werden müssen der Vor- und Zuname, das Geburtsdatum sowie das Datum und die Uhrzeit des gewünschten Besuchstermins. Zum Eintritt muss ein Personaldokument zum Eingang West des Paul-Löbe-Hauses an der Konrad-Adenauer-Straße 1 in Berlin mitgebracht werden. (vom/20.01.2016)

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