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Schäuble eröffnet Ausstellung „Einige waren Nachbarn“

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Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble hat am Donnerstag, 31. Januar 2019, die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ des United States Holocaust Memorial Museum eröffnet. 

Nach der Begrüßung durch Schäuble gab die Direktorin des Museums, Sara J. Bloomfield, eine Einführung in die Ausstellung. Vor der Eröffnung fand im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Die Gedenkrede hielt Prof. Dr. Saul Friedländer.

Die bisher nur in den USA gezeigte Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum wird anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus erstmals in Deutschland präsentiert. Mit ihr wollen die Ausstellungsmacher aufzeigen, welche Beweggründe und Druckmittel die Entscheidungen und Verhaltensweisen einzelner Menschen während des Holocausts beeinflussten und wie die Menschen auf die Nöte ihrer jüdischen Klassenkameraden, Kollegen, Nachbarn und Freunde reagierten.

Besichtigung nach vorheriger Anmeldung möglich

Die Ausstellung kann von Freitag, 1. Februar, bis Freitag, 22. Februar, jeweils montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Anmelden kann man sich telefonisch (030/227-38883), per E-Mail (ausstellungen@bundestag.de) oder direkt online unter www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung.

Interessenten geben ihren vollständigen Vor- und Zunamen, das Geburtsdatum sowie das Datum und die Uhrzeit des gewünschten Besuchstermins an. Zum Einlass am Eingang West des Paul-Löbe-Hauses in der Konrad-Adenauer-Straße 1 in Berlin muss ein Personaldokument mitgebracht werden. (vom/31.01.2019)

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