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30. Oktober 2020 bis 30. Oktober 2022


In der Zeit vom 11. Oktober bis zum 21. Oktober 2021 ist das Mauer-Mahnmal aufgrund von Reinigungsarbeiten vorübergehend geschlossen.

Ab Freitag dem 22. Oktober 2021 ist die Schau-Werkstatt im Mauer-Mahnmal wieder von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Und da war sie aus Gips: Die Rekonstruktion der Quadriga vom Brandenburger Tor  eine offene Schau-Werkstatt im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages

Die Quadriga ist Berlins berühmtestes Bildwerk, weltweit bekannt als Symbol des wiedervereinigten Deutschland. Weniger bekannt sind sein Schöpfer, Johann Gottfried Schadow, der Begründer der Berliner Bildhauerschule des Klassizismus, und die wechselvolle Geschichte der Skulptur, in der sich Höhen und Tiefen der preußischen, deutschen und europäischen Geschichte spiegeln.

Umso notwendiger ist es, ein solches Kulturgut von internationaler Bedeutung zu bewahren und zu schützen. Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages, die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin und das Landesdenkmalamt Berlin haben daher ihre Kräfte zu einem gemeinsamen Projekt gebündelt: Sämtliche noch vorhandenen Gipsabgüsse der Quadriga von der Abformung des Jahres 1942 werden seit dem Herbst 2020 im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages in einer offenen Schau-Werkstatt zusammengeführt, dokumentiert, restauriert und zusammengesetzt.

Pandemiebedingt musste die auf zwei Jahre angelegte Schau-Werkstatt in den vergangenen Monaten für den Besucherverkehr geschlossen bleiben, es wurde aber weitergearbeitet. Jetzt kann sie wieder besichtigt werden.

Zu dem Kooperationsprojekt sagt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der zugleich Vorsitzender des Kunstbeirates des Bundestages ist: Das Brandenburger Tor mit der Quadriga war einst das Symbol der Teilung, aber zugleich auch das Symbol des Strebens nach Einheit  und ist jetzt zum Symbol der Freiheit in der ganzen Welt geworden. Daher ist es dem Kunstbeirat des Deutschen Bundestages ein Herzensanliegen, dass die für den Erhalt der Quadriga so bedeutsamen wie historisch aufschlussreichen Gipsabgüsse nunmehr gesichert und restauriert werden, Ich wünsche mir, dass viele Besucherinnen und Besucher die einmalige Chance ergreifen, die Quadriga von Nahem zu betrachten und die so verdienstvolle wie spannenden Arbeit der Gipsformerei zu begleiten.

Besucherinnen und Besucher können schon entscheidende Fortschritte beobachten: Ein Pferdetorso steht bereits, die Abformung des Kopfes der Viktoria wurde entdeckt sowie die Krone auf der Spitze des Siegeszeichens.

Miguel Helfrich, Leiter der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin: Da die ursprünglichen Formen der Quadriga nicht mehr erhalten sind, geben die nun verwendeten Gipsmodelle den letzten Informationsgehalt über den Zustand des Jahres 1942 wieder  mit Details, die an der heutigen Nachbildung auf dem Brandenburger Tor nicht mehr existieren. Sie sind daher besonders wertvoll.

Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin: Ein herausragendes Exponat der Sammlungen des Landesdenkmalamtes Berlin sind die Gipsabgüsse der Quadriga. Das Projekt ist eine gelungene Kooperation zur Sicherung und Restaurierung der Gipsmodelle, an der die Öffentlichkeit erfreulicherweise durch die Schau-Werkstatt live teilhaben kann.

Am Ende des Projektes wird die Quadriga in Originalgröße im Mauer-Mahnmal des Bundestages zu sehen sein, das Symbol der Einheit vor den originalen Segmenten der Mauer, dem Symbol der Teilung.

Ort

Schau-Werkstatt, Gipsformerei – Staatliche Museen zu Berlin
Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag
Schiffbauerdamm, Eingang an der Spree, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
10117 Berlin

30. Oktober 2020 bis 30. Oktober 2022
dienstags bis sonntags, 11 bis 17 Uhr
Eintritt frei.

www.kunst-im-bundestag.de

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