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Ausgründungen aus Hochschulen

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Kleine Anfrage - 16.05.2018 (hib 320/2018)

Berlin: (hib/ROL Der KfW-Gründungsmonitor vom Mai 2017 hat bezogen auf Zahlen aus dem Jahr 2016 einen neuen Tiefstwert bei Gründungen aufgezeigt. Mit 672.000 Personen haben 243.000 weniger eine neue selbstständige Tätigkeit begonnen als im Jahr 2014. Das schreiben Bündnis 90/Die Grünen in ihrer Kleinen Anfrage (19/2084).

Wichtige Gründungsquelle für forschungs- und entwicklungsintensive Unternehmen seien die vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Helmholtz, Max Planck, Fraunhofer und Leibniz). Ausgründungen (spin-offs aus Forschungseinrichtungen) stellten einen höchsteffektiven Transferkanal dar, da hier die wirtschaftliche Nutzung von Forschungsergebnissen von jenen Personen genutzt werde, die an deren Entwicklung maßgeblich mitgewirkt hätten, wissend, dass die Forschungseinrichtungen das geistige Eigentum besitzen.

Die Fraktion der Grünen möchte wissen, wie hoch nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Ausgründungen bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen seit 1995 ist und wie hoch die Zahl der durchschnittlichen jährlichen Gründungen ist. Zudem interessiert die Fraktion, wie sich die Bundesregierung trotz gestiegener Fördermittel die Rückgänge (mit Ausnahme der Helmholtz-Gemeinschaft) bei den Ausgründungen aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen erklärt.