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Auswanderung von Talenten

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Kleine Anfrage - 01.11.2018 (hib 818/2018)

Berlin: (hib/ROL) In einer Kleinen Anfrage (19/5249) weist die AfD-Fraktion darauf hin, dass viele Wissenschaftler und Akademiker ins Ausland abwandern und die "internationale Wissenschaftlermobilität tendenziell zu einer Reduktion der Forschungqualität in Deutschland" beiträgt. "Dies bleibt nicht ohne Folgen für Innovation und technische Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft."

Die Fraktion argumentiert, dass das von der Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode in Auftrag gegebene "Gutachten zu Forschung, Innovation und Technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands" konstatiere, dass Deutschland seine klügsten Köpfe nicht halten könne. Die ausgewanderten Wissenschaftler würden in anderen Ländern in einem hohen Maße zur Entwicklung der Wissenschaften beitragen. Es werde geschätzt, dass allein an US-amerikanischen Forschungseinrichtungen 20.000 deutsche Wissenschaftler arbeiten würden - Tendenz steigend. Folglich trage internationale Wissenschaftlermobilität tendenziell zu einer Reduktion der Forschungsqualität in Deutschland bei, argumentiert die AfD.

Die AfD-Fraktion möchte wissen, wie die Bundesregierung die Bedeutung des "Brain Drain" einschätzt auf welchen Untersuchungen oder Statistiken diese Einschätzungen beruhen.