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Tourismus als Entwicklungsmotor

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/Antwort - 08.11.2018 (hib 854/2018)

Berlin: (hib/JOH) Der von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ins Leben gerufene Branchendialog "Tourismus für nachhaltige Entwicklung" will nach Angaben der Bundesregierung konkrete Maßnahmen in touristischen Zielregionen gemeinschaftlich planen und umsetzen. "Im Tourismussektor bestehen Überschneidungen entwicklungspolitischer Ziele und Unternehmensinteressen, die es effektiv zu nutzen gilt", schreibt sie in einer Antwort (19/5364) auf eine Kleine Anfrage (19/4932) der AfD-Fraktion. Zunächst liege der Fokus des Branchendialogs auf den touristischen Regionen des nördlichen Afrikas.

Als einer der größten und bedeutendsten Wirtschafts- und Beschäftigungsmotoren und einer der am schnellsten wachsenden Sektoren weltweit, könne der Tourismus ein vielversprechendes Instrument für die Entwicklung strukturell benachteiligter Regionen sein, heißt es in der Antwort weiter. Für ein Drittel aller Entwicklungsländer sei Tourismus bereits der bedeutendste Devisenbringer und in der Hälfte der ärmsten Länder erwirtschafte die Reisebranche mehr als 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).