Alternative Verfahren zu Tierversuchen
Ernährung und Landwirtschaft/Antwort - 30.01.2017 (hib 56/2017)
Berlin: (hib/EIS) Im Jahr 2017 wurden insgesamt 5,4 Millionen Euro für die Förderung alternativer Verfahren zum Ersatz von Tierversuchen ausgeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/10778) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/10643) zur Wirksamkeit der Reglementierung von Tierversuchen in Deutschland hervor. In der Antwort heißt es weiter, dass Tierversuche möglichst schnell durch alternative Methoden ersetzt sowie die Anzahl verwendeter Versuchstiere reduziert werden sollen. Dieses Ziel würden das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren, die Forschungsförderung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung, die Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen sowie die jährliche Vergabe des Tierschutzforschungspreises des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft institutionell flankieren. Seit 1980 habe die Bundesregierung die Entwicklung von Alternativen in rund 530 Projekten mit über 170 Millionen Euro unterstützt, heißt es weiter. Dadurch seien innovative Ansätze vorangetrieben worden, aber es bedürfe weiterer Anstrengungen.
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