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Weniger private Krankenversicherungen

Finanzen/Antwort - 19.02.2018 (hib 75/2018)

Berlin: (hib/HLE) Die Zahl der Einzel- und Gruppenversicherungen in der privaten Krankheitskostenvollversicherung ist seit 2010 leicht gesunken. Wie sich aus einer Antwort der Bundesregierung (19/746) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/423) ergibt, ging die Zahl dieser Versicherungen von rund 8,9 Millionen im Jahr 2010 auf rund 8,6 Millionen im Jahr 2016 zurück. Größtes Unternehmen in diesem Bereich ist die Debeka, die ihren Bestand an diesen Versicherungen von rund 2,1 Millionen im Jahr 2010 auf rund 2,3 Millionen im Jahr 2016 erhöhen konnte. Mit nur 800 Verträgen (im Zeitraum unverändert) war die "St. Martinus Kranken" der kleinste Anbieter.

Der durchschnittliche Beitrag je Versicherten in der Krankheitskostenvollversicherung betrug nach Angaben der Regierung im Jahr 2010 223 Euro. Bis 2016 stieg dieser durchschnittliche Beitrag auf 242 Euro an. Die Beitragsspannen reichen hier von 94 Euro (Berufsfeuerwehr Hannover) bis 382 Euro (Münchener Verein). Mehrere Antworten auf weitere Fragen der Fraktion zur Situation einzelner Unternehmen wurden von der Bundesregierung in der Geheimschutzstelle zur Verfügung gestellt, da es sich um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen handele, die vor Kenntnisnahme durch Wettbewerber zu schützen seien.