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Presse

Schlachtviehexporte in den Libanon

Ernährung und Landwirtschaft/Antwort - 16.05.2019 (hib 571/2019)

Berlin: (hib/EIS) In den letzten zwei Jahren ist Schlachtvieh aus Deutschland nur in den Libanon verbracht worden. Danach seien im Jahr 2017 insgesamt 64 Tiere und im Jahr 2018 insgesamt 85 Tiere exportiert worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/9730) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/9373) hervor, die Bedenken über die tierschutzrechtlichen Bestimmungen in außereuropäischen Zielländern wie Ägypten, Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Irak, Iran, Jordanien, Jemen, Israel, Kasachstan, Kirgistan, Libanon, Libyen, Marokko, Moldawien, Russland, Syrien, Tadschikistan, Türkei, Tunesien, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland äußerte. Dazu heißt es weiter, dass keine detaillierte Kenntnis zu den nationalen Tierschutzvorschriften der angefragten Staaten vorliege. Diese seien jedoch alle Mitglieder der Welttiergesundheitsorganisation (OIE), die Tierschutzstandards verabschiedet habe, darunter auch zum Transport und zur Schlachtung.