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Presse

Todesopfer unter Flüchtlingen im Mittelmeer

Inneres und Heimat/Antwort - 11.03.2021 (hib 318/2021)

Berlin: (hib/STO) Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind im vergangenen Jahr mindestens 1.417 Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer ums Leben gekommen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/27084) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/26614) mit dem Titel „Todesopfer unter Flüchtlingen auf dem Weg in die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union im Jahr 2020“ hervor.

Wie die Bundesregierung darin auf die Frage nach Todesopfern an See- und Flughäfen beziehungsweise im Grenzgebiet Deutschlands ausführt, wurde im November 2020 im Hafen in Kiel bei Rangierarbeiten eines Lkw ein afghanischer Staatsangehöriger getötet. Er hat den Angaben zufolge offenbar versucht, unterhalb des Sattel-Aufliegers auf ein Fährschiff nach Schweden zu gelangen, hierbei den Halt verloren und wurde im Anschluss von dem Lkw überrollt. Zudem wurde laut Bundesregierung im Mai 2020 in Lebus (Brandenburg) „die Leiche eines 27-jährigen ertrunkenen libanesischen Staatsangehörigen festgestellt“.