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08. Juni 2015

Spannende Debatten bei „Jugend und Parlament“

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Einmal Abgeordneter sein: 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet sind von Samstag, 13. Juni, bis Dienstag, 16. Juni 2015, in die Rolle von Bundestagsabgeordneten geschlüpft. Bei der Parlamentssimulation „Jugend und Parlament“ konnten sich junge Talente als Redner und Politstrategen im Deutschen Bundestag ausprobieren. Die Teilnehmer übernahmen für vier Tage die Rollen von fiktiven Abgeordneten und simulierten in Berlin professionell vier Gesetzesinitiativen unter realen Bedingungen. 

Zwei Plenarsitzungen

Der CDU-Abgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte, Mitglied der Inneren Kommission des Ältestenrates des Bundestages, hat die Jugendlichen am Samstag, 13. Juni, begrüßt. Am Sonntag, 14. Juni, und Montag, 15. Juni, fanden Fraktions- und Ausschusssitzungen in auch sonst dafür genutzten Räumen statt. Die erste Plenarsitzung am Montag, 15. Juni, ab 9 Uhr leitete Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CDU/CSU).

Die zweite Plenarsitzung wurde am Dienstag, 16. Juni, ab 9 Uhr von den Bundestagsvizepräsidenten Petra Pau (Die Linke), Edelgard Bulmahn (SPD), Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Hintze (CDU/CSU), Ulla Schmidt (SPD) und Johannes Singhammer (CDU/CSU) geleitet.

Vier Gesetzentwürfe

Die fiktiven Fraktionen, auf die sich Nachwuchspolitiker verteilen, hießen Christliche Volkspartei (CVP), Arbeitnehmerpartei Deutschlands (APD)  Partei der sozialen Gerechtigkeit (PSG) und Ökologisch-Soziale Partei (ÖSP). Zur Debatte standen fiktive Gesetzentwürfe zur Einführung chancengleicher Bewerbungen für die Behörden des Bundes, zur Schaffung eines Einwanderungsgesetzes, zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft sowie zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit dem fiktiven Balkanstaat Illyrien.

Ziel der Simulation war es, dass die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren die Arbeit der Abgeordneten kennenlernen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte am Dienstag, 16. Juni, waren im Plenarsaal 48 Redner aus den allen Spielfraktionen ans Pult getreten und hatten versucht, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Vollbesetzte Besuchertribünen sorgten dabei für wirklichkeitsnahe Bedingungen.

Diskussion mit den Fraktionsspitzen

Im Anschluss an die Parlamentssimulation diskutierten die Jungabgeordneten mit der Vorsitzenden von Bündnis 90/Die GrünenKatrin Göring-Eckardt sowie den stellvertretenden Vorsitzenden Nadine Schön (CDU/CSU), Dr. Carola Reimann (SPD) und Dr. Dietmar Bartsch (Die Linke) darüber, wie realitätsgetreu" Jugend und Parlament" die parlamentarische Arbeit abbildet. Es moderierte Bettina Schausten vom ZDF-Hauptstadtstudio.

Den feierlichen Abschluss des Planspiels bildete das Schlusswort von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. (eis/16.06.2015)