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Deutscher Bundestag - Archiv

SPD fragt nach Entwicklung von 3D-Druckern

Bildung und Forschung/Kleine Anfrage - 28.05.2013 (hib 286/2013)

Berlin: (hib/ROL) Mit 3D-Druckern kann man dreidimensionale Werkstücke produzieren. Diese Technik findet bereits heute erste Anwendung in der Industrie und erscheint geeignet, Veränderungen in industriellen Produktionsprozessen herbeizuführen, schreibt die SPD in ihrer Kleinen Anfrage „Stand und Perspektiven der Erforschung und des Einsatzes von 3D-Druckern“ (17/13586). Nach Ansicht der Fraktion hänge die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft maßgeblich davon ab, dass ökonomische Potentiale von Innovationen aus Wissenschaft und Forschung frühzeitig identifiziert und vielversprechende Ansätze konsequent gefördert werden. Mittlerweile werde diese Technik schon als „dritte industrielle Revolution“ bezeichnet.

Die SPD möchte wissen, in welchen außeruniversitären Forschungsorganisationen, Universitäten und Industriezweigen an der Entwicklung von 3D-Drucktechnologien gearbeitet wird und wie viele Mittel die Bundesregierung im Rahmen der Projektförderung des Bundes in den letzten zehn Jahren für Forschung und Entwicklung von 3D-Drucker-Techniken vergeben hat. Auch interessiert die SPD, zu welchem Zweck die Bundesregierung den serienmäßigen Einsatz in den nächsten zehn Jahren erwartet und ob auch sie die Einsicht teilt, dass 3D-Drucker die industrielle Produktion revolutionieren werden.

Die Preise für 3D-Drucker seien in den vergangenen Jahren erheblich gesunken und daher auch für Privatpersonen erschwinglich geworden. Es würden sich für die private Nutzung neue Möglichkeiten ergeben. So könnten mit 3D-Druckern problemlos „verlustfreie Kopien“ von Inhalten oder Objekten angefertigt werden, die dem gewerblichen Rechtsschutz unterlägen. In den Medien sei darüber hinaus vor kurzem über „ein hoch umstrittenes Projekt berichtet worden, in dessen Rahmen Privatpersonen in den USA an einem Muster arbeiten, welches zur Produktion einer Waffe in einem 3D-Drucker genutzt werden kann“, schreibt die SPD. Nach den Plänen der Beteiligten solle dieses Muster frei verfügbar gemacht werden.

Eine frühzeitige gesellschaftliche und politische Begleitung dieser Technologie sei notwendig, um die enormen Chancen und Potenziale zu erkennen und zum Vorfeld des Wirtschaftsstandortes Deutschland nutzen zu können. Wissenschaft und Forschung könnten in erheblicher Weise dazu beitragen, dass eine gesellschaftliche Debatte über Einsatzgebiete und Folgen des Einsatzes von 3D- Druckern frühzeitig und fundiert geführt werden kann.