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31.08.2017 Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit — Unterrichtung — hib 487/2017

Engpässe auf gefragten Wohnungsmärkten

Berlin: (hib/SCR) In Metropolkernen sind die Mieten für Erst- und Wiedervermietungen zwischen 2014 und 2016 überdurchschnittlich stark gestiegen. Die Angebotsmieten erhöhten sich dort jährlich um 5,1 Prozent. Das ist deutlich mehr als in kreisfreien Großstädten (3,7 Prozent) sowie Universitätsstädten (3,5 Prozent). 2016 betrug die durchschnittliche Nettokaltmiete in Metropolkernen 9,71 Euro/m². Dies geht aus dem Wohngeld- und Mietenbericht 2016 der Bundesregierung (18/13120) hervor. Teil davon ist auch ein Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland.

Laut Bericht lag im Jahr 2016 die durchschnittliche Nettokaltmiete für Erst- und Wiedervermietungen in Deutschland bei 7,65 Euro/m² (West: 8,03 Euro/m², Ost: 6,64 Euro/m²). Die Streuung ist erheblich: In München werden bis zu 15,65 Euro/m² fällig, während in den Landkreisen Wunsiedel und Lüchow-Dannenberg unter 4,30 Euro/m² zu zahlen sind.

Die Bestandsmieten entwickeln sich laut Bundesregierung weniger dynamisch. Die Nettokaltmiete lag 2016 im Schnitt bei 5,75 Euro/m². 2015 waren es 5,69 Euro/m².

Die Zahl der Wohngeldempfänger fiel laut Bericht zwischen 2013 und 2015 um 31 Prozent von 664.724 auf 460.080 Haushalte. 2016 stieg die Zahl im Zuge der zum 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Wohngeldreform hingegen wieder um knapp 43 Prozent auf 660.000 Haushalte an. Die Ausgaben stiegen 2016 parallel um 68 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro (2015: 680 Millionen Euro).

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