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23.07.2020 Inneres und Heimat — Kleine Anfrage — hib 777/2020

Linke hakt wegen Anschlag von 1970 nach

Berlin: (hib/PST) Nach der Antwort der Bundesregierung (19/19177(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf ihre Kleine Anfrage (19/17536(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zu einem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München vor 50 Jahren sieht die Fraktion Die Linke noch viele Fragen offen. Der Anschlag, bei dem sieben Menschen ums Leben kamen, konnte den Regierungsangaben zufolge nie aufgeklärt werden. Nach der Übernahme des Verfahrens durch den Generalbundesanwalt sei auch ein Zusammenhang zu den linksextremistischen „Tupamaros München“ und der linksradikalen Gruppierung „Aktion Südfront München“ Gegenstand der Ermittlungen gewesen. In einer neuerlichen Kleinen Anfrage (19/21050(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hakt die Fraktion nun mit detaillierten Fragen nach. Dabei will sie im Einzelnen wissen, welche Rolle das Bundeskriminalamt bei den Ermittlungen gespielt hat und welche Schritte es jeweils auf wessen Veranlassung und auf welcher Rechtsgrundlage unternommen hat. Außerdem fragt die Die Linke nach möglichen Kenntnissen des Bundesnachrichtendienstes und des Bundesamts für Verfassungsschutz zu diesem Anschlag.