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Deutscher Bundestag - Archiv

Mitte 2020 knapp 43.000 Asylberechtigte

Inneres und Heimat/Antwort - 25.09.2020 (hib 1010/2020)

Berlin: (hib/STO) Mitte dieses Jahres haben in Deutschland knapp 43.000 asylberechtigte Ausländer gelebt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/22457) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/21460) hervor. Danach waren zum Stichtag 30. Juni 2020 im Ausländerzentralregister (AZR) 42.536 Menschen mit einer Asylberechtigung erfasst. Die drei Hauptstaatsangehörigkeiten entfielen demnach auf die Türkei mit 11.806 Asylberechtigten, Syrien mit 6.875 Betroffenen und Iran mit 5.563 Personen.

Die Zahl der zur Jahresmitte im AZR registrierten Menschen mit Flüchtlingsschutz betrug den Angaben zufolge 662.937. Hauptstaatsangehörigkeit war in diesen Fällen Syrien mit 362.849 Personen vor dem Irak mit 96.240 und Afghanistan mit 41.610.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, waren zu dem Stichtag 232.152 Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 25 Absatz 2, Satz 1, 2. Alt. des Aufenthaltsgesetzes (subsidiärer Schutz) registriert. Hauptstaatsangehörigkeiten waren hier laut Bundesregierung Syrien mit 154.417 Fällen sowie Irak mit 22.429 und Afghanistan mit 16.591.

Mit Aufenthaltserlaubnissen nach Paragraf 25 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes, die wegen Abschiebungsverboten erteilt werden, seien zur Jahresmitte 111.386 Personen erfasst gewesen, heißt es in der Vorlage ferner. Die Hauptstaatsangehörigkeit entfiel demnach auf Afghanistan (67.100) vor Syrien (5.083) und Irak (5.082).

Die Zahl der zum Stichtag erfassten Personen mit einer Duldung gibt die Bundesregierung mit 220.907 an. Hauptstaatsangehörigkeit war der Vorlage zufolge Afghanistan mit 24.163 Betroffenen, gefolgt vom Irak mit 22.426 und Russland mit 11.962.