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Deutscher Bundestag - Archiv

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„Deutliches Zeichen für das Verkehrsmittel Fahrrad“

Bundestagsvizepräsident Hermann Otto Solms (Mitte) schickte die Radler auf die Strecke.

Bundestagsvizepräsident Hermann Otto Solms (Mitte) schickte die Radler auf die Strecke.

© DBT/Melde

I want to ride my bicycle“— unter diesem Motto schwangen sich Parlamentarier und Mitarbeiter des Bundestages am Montag, 21. Mai 2012, auf ihre Drahtesel und radelten quer durch die Hauptstadt. Zur parlamentarischen Fahrradtour hatten die Bundestagsabgeordneten Torsten Staffeldt (FDP) und der Gero Storjohann (CDU/CSU) eingeladen. Beide freuten sich über das mit 140 Teilnehmern bislang größte Teilnehmerfeld der jährlich stattfindenden Veranstaltung. „Wir sind heute sehr viele“, sagte Staffeldt. „Dies ist ein deutliches Zeichen für das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel.“ Gero Storjohann: „Es hat sich im Bundestag herumgesprochen, dass es sich lohnt, Berlin mit dem Fahrrad zu entdecken.“

Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann Otto Solms (FDP) hatte die Tour am Reichstagsgebäude offiziell eröffnet. „Ich kann aus terminlichen Gründen leider nicht mitfahren“, sagte Solms. „Aber glauben Sie mir, ich bin heute Morgen schon 20 Kilometer geradelt — und das ohne Elektromotor!“

Elektroräder am schnellsten vergriffen

Ein Fingerzeig auf den neuen Radsport-Trend: Pedelecs — Fahrräder mit elektronischer Pedalunterstützung. Unter den vom Zweirad-Industrie-Verband zur Verfügung gestellten Leihrädern waren die Elektroräder am schnellsten vergriffen. Für Lisa Schreier, Praktikantin im Referat „Internationale Parlamentarische Versammlungen“ der Bundestagsverwaltung, kein Grund ihren klassischen Drahtesel im Keller zu lassen: „Ich will mich doch bewegen. Wenn ich Fahrrad fahre, dann richtig!“

Flankiert von den Helfern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), ausgestattet mit neongelben Warnwesten, setzte sich das Feld vom Reichstagsgebäude startend in Bewegung. Die organisierenden Fraktionen hatten gemeinsam mit der Senatsverwaltung Berlin einen Kurs durch den Ostteil der Stadt ausgetüftelt.

Durch Parks, über Kopfsteinpflaster, an der Spree entlang

Das Feld, aufgeteilt in drei Gruppen, schaffte es, die gesamten 23 Kilometer zusammenzubleiben. Dabei besichtigten sie die vielfältigsten Ecken der Hauptstadt. Bei einem Zwischenstopp am Velodrom konnten die Teilnehmer angesichts hochsommerlicher Temperaturen eine Erfrischung gut gebrauchen, bevor es weiter ging: durch Parks, über Kopfsteinpflaster, am Spree-Ufer entlang zum Parlamentsviertel zurück.

Am Ende der Tour ließen alle Teilnehmer ein wenig erschöpft, aber bei bester Laune den Abend im Biergarten hinter dem Kanzleramt ausklingen. „Das hat schon Spaß gemacht“, sagt Lisa. „Und manche Ecken Berlins hatte ich zuvor noch nie gesehen!“ (mla)

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