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Ausschüsse

Corona-Krise generationsgerecht überwinden - Nachholfaktor in der Rentenformel wiedereinführen

Der Umgang mit der sogenannten Rentenformel ist Thema einer Anhörung.

Der Umgang mit der sogenannten Rentenformel ist Thema einer Anhörung.

© picture alliance / dpa Themendienst

Zeit: Montag, 26. Oktober 2020, 13.30 Uhr bis 15 Uhr
Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E.200

Die FDP-Fraktion fordert in einem Antrag (19/20195), den sogenannten Nachholfaktor in der Rentenformel wieder einzuführen. Der Antrag ist am Montag, 26. Oktober 2020, Gegenstand einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Die Sitzung unter Vorsitz von Dr. Matthias Bartke (SPD) beginnt um 13.30 Uhr im Sitzungssaal E 200 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin und dauert eineinhalb Stunden.

Die Sitzung wird am Dienstag, 27. Oktober, ab 18 Uhr zeitversetzt im Internet auf www.bundestag.de übertragen.

Antrag der FDP

Der Nachholfaktor in der Rentenformel wurde in der Finanzkrise 2008 eingeführt als Ausgleich für die Rentengarantie, die angesichts sinkender Löhne verhindern sollte, dass die Renten sinken. Er besagt: Sobald sich die Wirtschaft erholt und die Löhne wieder steigen, sollten die dann möglichen Rentenerhöhungen nur halb so hoch ausfallen wie nach der Rentenanpassungsformel eigentlich vorgesehen, und zwar so lange, bis die vermiedene Rentenkürzung ausgeglichen ist. 2018 wurde der Nachholfaktor jedoch bis 2025 ausgesetzt.

In ihrem Antrag mit dem Titel Corona-Krise generationengerecht überwinden – Nachholfaktor in der „Rentenformel wieder einführen“ schreiben die Liberalen: „Dieses Aussetzen des Nachholfaktors kommt einer Manipulation der Rentenanpassungsformel zulasten der Jüngeren gleich. Denn es wird in der aktuellen Situation unweigerlich zu einer ungleichen Lastenverteilung in der gesetzlichen Rentenversicherung führen – auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler der jüngeren Generationen.“ (che/16.10.2020)