Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Bildwortmarke: Deutscher BundestagDeutscher Bundestag

Presse

30. Oktober 2018

Bundestagspräsident Schäuble eröffnet Ausstellung „1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“


Zeit: Mittwoch, 7. November 2018, 16 Uhr
Ort: Reichstagsgebäude, Abgeordnetenlobby

Die Ausstellung „1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“ zeigt im Reichstagsgebäude Arbeiten von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern, die ein Jahrhundert nach Kriegsende ein ganz besonderes Zeichen für Frieden setzen. Mit dabei sind unter anderem Arbeiten von Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Tony Cragg, Ilya & Emilia Kabakov, Anish Kapoor, Jana Sterbak, Roman Ondak und Günther Uecker.

Enthüllt wird das gemeinsame Kunstprojekt am 7. November 2018 ab 17 Uhr in Anwesenheit von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Eine Vorbesichtigung durch Pressevertreter ist ab 16 Uhr möglich. Eine gültige Akkreditierung des Bundestages ist notwendig (www.bundestag.de/presse/akkreditierung).

Im Rahmen von „1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“ entstehen 31 symbolhafte Friedenszeichen – gestaltet von Künstlerinnen und Künstlern aus den 31 Staaten, die am Ersten Weltkrieg militärisch beteiligt waren. 29 Staaten hatten die Pariser Vorortverträge unterzeichnet, Russland und die Ukraine bereits zuvor Separatfrieden geschlossen. Der Ausstellungstitel geht zurück auf das Buch „Toen niet, nu niet, nooit“ der niederländischen Bildhauerin und Widerstandskämpferin Truus Menger-Oversteegen.

Alle 31 Arbeiten haben eines gemeinsam: Ausgangspunkt bildet jeweils ein Quader aus Eichenholz (30 x 30 x 30 cm), der den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zur individuellen Gestaltung zur Verfügung gestellt wurde. Das Holz stammt aus einem umkämpften Frontabschnitt im Elsass und trägt bis heute Spuren des Krieges. Verletzungen im Holz, eingeschlossene Reste von metallenen Kriegsgeschossen und schwarze Verfärbungen machen aus den Holzelementen gleichermaßen Relikte wie Zeitzeugen des Krieges. Aus den ursprünglich einheitlichen Blöcken sind dabei 31 ganz unterschiedliche Kunstwerke entstanden.

Die Ausstellung „1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“ ist vom 10. November 2018 bis 6. Januar 2019 im Rahmen von Führungen durch den Deutschen Bundestag zu sehen. Danach wird sie in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen in deren New Yorker Hauptquartier gezeigt und soll dort ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben ohne Gewalt setzen.