Die Projektgruppe 2 untersuchte, wie Deutschland zum zivilen Aufbau und zur Friedensförderung in Afghanistan beigetragen hat und fragte, wo es Versäumnisse gab und was die Bundesregierung zusätzlich hätte tun können. Die Abgeordneten und Sachverständigen beschäftigten sich unter anderem mit Projekten, durch die Deutschland Schulen und Hochschulen sowie wissenschaftliche Einrichtungen unterstützte und den Aufbau von unabhängigen Medien gefördert hat. Sie ging der Frage nach, wie sich die Programme zur Förderung von Menschen- und Frauenrechten sowie für Minderheiten auswirkten. Ein weiteres wichtiges Feld ihrer Arbeit waren die innerafghanischen und diplomatischen Bemühungen um Frieden. Dabei versuchen die Mitglieder der Projektgruppe zu erfahren, ob nach den Jahrzehnten kriegerischer Gewalt überhaupt die Grundlagen für gesellschaftliche Versöhnung gelegt wurden. Wirtschaftliche Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit waren für den Aufbau Afghanistans nach 2001 entscheidend. Auf beiden Gebieten hat Deutschland wichtige Hilfestellungen geleistet. Inwieweit die Hilfe angesichts grassierender Korruption, mangelnder Rechtsstaatlichkeit und einer sich verschlechternden Sicherheitslage wirklich tragfähig sein konnte, auch das erforschen die Mitglieder der Projektgruppe.
Die Arbeit der Projektgruppe wurde im Jahr 2023 beendet.
Die Arbeitsergebnisse der Projektgruppen sind in den Zwischenbericht eingeflossen 20/10400(Dokument, öffnet ein neues Fenster)