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Deutscher Bundestag - Archiv

Linke fragt nach Beschäftigungsverhältnissen in Forschung und Wissenschaft

Bildung und Forschung/Kleine Anfrage - 22.04.2013 (hib 220/2013)

Berlin: (hib/ROL) Die Zahl der beamteten Professoren ist aus Sicht der Fraktion Die Linke trotz steigender Studentenzahlen in den vergangenen Jahren kaum gestiegen, gleichzeitig habe die Zahl der Angestellten und frei- und nebenberufliche Beschäftigten an Hochschulen stark zugenommen. Angestelltes Personal in Hochschulen ist zu fast 90 Prozent befristet beschäftigt, schreibt die Fraktion in ihrer Kleinen Anfrage „Perspektiven guter Arbeit in Forschung und Wissenschaft“ (17/13050). Die Abgeordneten möchten von der Bundesregierung wissen, wie sich das Verhältnis von befristeten zu unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen angestellter Wissenschaftler in der außeruniversita¨ren Forschung seit 2005 entwickelt habe.

Zudem fragt die Fraktion, wie sich das Verhältnis von beamteten zu angestellten Wissenschaftlern in der außeruniversita¨ren Forschung seit 2005 verändert habe und welche Maßnahmen die Bundesregierung plane, um die Vertragslaufzeiten von befristet beschäftigten Wissenschaftlern an die Dauer von Qualifikationsphasen beziehungsweise Drittmittelprojekten zu binden. Zudem interessiert die Linke, was die Bundesregierung plane, um gemeinsam mit den Ländern die Juniorprofessur durch eine Assistenzprofessur mit verlängerter Beschäftigungsperspektive zu ersetzen. Die Bundesregierung soll weiterhin angeben, ob sie plane, gemeinsam mit den Ländern die neue Personalkategorie der unbefristeten Associate-Professur einzuführen.

Die problematische Situation an Universitäten werde durch mangelnde Karriereperspektiven verschärft, die für viele nach der im Wissenschaftszeitvertragsgesetz geregelten „12-Jahres-Grenze“ den Ausstieg aus der öffentlichen Wissenschaft erzwinge, schreiben die Abgeordneten. Eine ähnliche Situation finde sich auch an außeruniversita¨ren Forschungseinrichtungen.

Dieser Zustand sei nicht nur von Bescha¨ftigtenvertretungen und Gewerkschaften, sondern auch im Bundestag immer wieder diskutiert und als Problem erkannt worden. Die Fraktionen von CDU/CSU und FDP hätten im April 2012 in ihrem Antrag „Exzellente Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs fortentwickeln“ (17/9396) Forderungen an die Bundesregierung formuliert, Maßnahmen für bessere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft umzusetzen. Auch von der Opposition lägen weitergehende Vorschläge vor.