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Deutscher Bundestag - Archiv

Postdientleistungen bleiben wichtig

Wirtschaft und Energie/Unterrichtung - 04.02.2014 (hib 054/2014)

Berlin: (hib/HLE) Auch in Zeiten wachsender elektronischer Kommunikation bleiben postalische Dienstleistungen „ein wichtiger Bestandteil nicht nur der Infrastruktur, sondern auch im Hinblick auf ein funktionsfähiges Gemeinwesen“. Dieses Fazit zieht die Bundesnetzagentur in ihrem Tätigkeitsbericht 2012/2013 für den Postbereich, den die Bundesregierung zusammen mit dem „Sondergutachten der Monopolkommission - Post 2013: Wettbewerbsschutz intensivieren“ als Unterrichtung (18/210) vorgelegt hat. Weiter heißt es: „Große Mengen an Nachrichten werden weiterhin in schriftlicher Form verschickt werden.“ Auch die steigende Zahl der beförderten Güter und Waren verdeutliche, wie sehr die Gesellschaft und die arbeitsteilig organisierte Wirtschaft auf hochwertige Angebote von Beförderungsdienstleistungen angewiesen seien.

Die Umsätze im Postbereich blieben mit 26,4 Milliarden Euro im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Im Briefbereich stieg zwar der Anteil von Wettbewerbern des früheren Monopolisten Deutsche Post AG auf elf Prozent, doch sei es den Wettbewerben seit der vollständigen Marktfreigabe im Jahr 2008 bisher nicht gelungen, in dem stagnierenden Markt weitere Anteil zu gewinnen, heißt es in dem Bericht. So machte die Post bei Briefsendungen bis 1.000 Gramm einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro, während die Wettbewerber zusammen auf nur eine Milliarde Euro kamen. Die Zahl der Beschäftigten im Briefmarkt sank von rund 179.000 im Jahr 2008 auf 162.000 im Jahr 2012.

Anders entwickelte sich die Lage im Paketbereich. Für Privatkunden und andere Kleinversender habe sich die Angebotssituation weiter verbessert. Sowohl Deutsche Post DHL als auch die Unternehmen Hermes, DPD, GLS und UPS würden entweder bereits über ein flächendeckendes Netz von Annahmestellen verfügen oder seien dabei, diese Zugangsmöglichkeiten für Privatkunden in hinreichender Erreichbarkeit einzurichten. Der Paketmarkt sei als größter Teil des Postmarkts wieder ein Garant für Stabilität gewesen, heißt es in dem Bericht. Die wachsende Zahl von Privatbestellungen über das Internet habe den Paketmarkt weiter beflügelt.

Stark rückläufig waren die Umsätze im Bereich adressierter Zeitungen und Zeitschriften. Sie sanken von drei Milliarden Euro (2011) auf 2,5 Milliarden im Jahr 2012. Die Zahl der Briefkästen in Deutschland blieb mit 118.305 nahezu unverändert. Nur 6.253 davon werden von Wettbewerbern der Deutschen Post unterhalten.