+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Fast 11.000 Abschiebungen in 2014

Inneres/Antwort - 23.02.2015 (hib 090/2015)

Berlin: (hib/STO) Im vergangenen Jahr ist es zu insgesamt 10.884 Abschiebungen von Ausländern aus Deutschland gekommen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (18/4025) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/3896) hervor. Danach wurden 8.557 der Abschiebungen auf dem Luftweg vollzogen, davon 3.062 in EU- beziehungsweise Schengen-Staaten. Ausnahmslos in EU- beziehungsweise Schengen-Staaten erfolgten den Angaben zufolge 2.301 Abschiebungen auf den Landweg und 26 auf dem Seeweg.

Wie aus der Vorlage weiter hervorgeht, kam es im Jahr 2014 zu 4.772 Überstellungen in andere EU- beziehungsweise Schengen-Staaten im Rahmen der Dublin-Verordnung. Zurückgewiesen wurden den Angaben zufolge auf dem Luftweg 3.609 Menschen und drei auf dem Seeweg. Zu so genannten Zurückschiebungen kam es im Jahr 2014 laut Antwort auf dem Landweg in 2.764 Fällen, auf dem Luftweg in 196 Fällen und auf dem Seeweg in sieben Fällen.

Insgesamt 141 Abschiebungen auf dem Luftweg scheiterten laut Regierung im vergangenen Jahr aufgrund von Widerstandshandlungen und 63 aus medizinischen Gründen. 74 Abschiebungen auf dem Luftweg scheiterten der Vorlage zufolge an der Weigerung der Fluggesellschaft beziehungsweise des Piloten, die betreffende Person zu transportieren. Acht Abschiebungen scheiterten an der Weigerung der Zielstaaten, Abzuschiebende aufzunehmen, wie die Regierung weiter schreibt.