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Deutscher Bundestag - Archiv

Treffen der Wissenschaftsminister

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Ausschuss - 14.10.2015 (hib 523/2015)

Berlin: (hib/ROL) Die Wissenschaftsminister der G7-Staaten aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der Forschungskommissar der Europäischen Union haben sich vom 8. bis 9. Oktober 2015 in Berlin getroffen. Die Tagung unter der deutschen G7- Präsidentschaft fand unter dem Motto „An morgen denken. Gemeinsam handeln“ statt und hat Beschlüsse zur Weiterentwicklung einer globalen Wissensgesellschaft gefasst. Der Parlamentarische Staatssekretär, Thomas Rachel (CDU), stellte die Ergebnisse der Tagung am Mittwochmittag im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in Berlin vor. Hauptziel dieses Treffens sei es gewesen, die Wissenschaft in den Bereichen Gesundheit und Umwelt zu stärken und dadurch Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Ein Schwerpunkt des G7-Wissenschaftsministertreffens sei die Bekämpfung armutsbegünstigter Krankheiten und dabei besonders der Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten. Das G7-Wissenschaftsministertreffen wolle durch Initiierung entsprechender Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten die Bekämpfung unterstützen und Medikamente entwickeln. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) habe angekündigt, dieses Vorhaben mit 50 Millionen Euro zu fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Vermüllung der Meere gewesen. Unter der Überschrift „Zukunft der Meere - Gemeinsam forschen für die Erhaltung der marinen Umwelt“ habe die Konferenz darüber diskutiert, welchen Beitrag die Forschung dazu beitragen könne, die Verschmutzung der Meere einzudämmen. Insbesondere die Bekämpfung und Reduktion von Plastikabfällen habe dabei im Mittelpunkt gestanden. Zudem habe es auch eine Debatte zum Tiefseebergbau und die Auswirkungen auf die Umwelt gegeben.

Dass die Herausforderungen eines Umbaus der Energieversorgung hin zu sauberen Energien nur länderübergreifend angegangen werden könne, wenn ein nennenswerter Effekt erreicht werden soll, darüber waren sich die Teilnehmer der Konferenz im Wesentlichen einig. Auch dabei spiele die Forschung eine zentrale Rolle. Durch mehr Koordinierung und Transparenz sollen die dringend benötigten technologischen Lösungen so bald wie möglich der Gesellschaft zur Verfügung stehen.

Ferner wurde der Konferenz ein Bericht über Fortschritte in der Zusammenarbeit zu globalen Forschungsinfrastrukturen vorgelegt. 2008 wurde die „Group of Senior Officials on Global Research Infrastructures (GSO on GRI)“ gegründet, um die internationale Kooperation bei Planung und dem Ausbau internationaler Forschungsinfrastrukturen zu vertiefen. 2013 wurden die Grundprinzipien für eine internationale Zusammenarbeit für globale Forschungsinfrastrukturen beschlossen.