+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Wohlstandsbericht verlangt

Wirtschaft und Energie/Antrag - 27.01.2016 (hib 57/2016)

Berlin: (hib/HLE) Die Bundesregierung soll zusammen mit dem Jahreswirtschaftsbericht 2017 auch einen Jahreswohlstandsbericht vorlegen. Dies fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/7368). Der Bericht soll vier Dimensionen beschreiben: eine ökologische Dimension (Indikatoren zum Verbrauch natürlicher Ressourcen und zur Biodiversität), eine soziale Dimension (Indikatoren zur Einkommensverteilung sowie zum Bildungs- oder Gesundheitszustand), eine ökonomische Dimension (Indikatoren zur Wohlfahrtsentwicklung und zur ökologischen Modernisierung der Wirtschaft) sowie eine gesellschaftliche Dimension (Indikatoren zur Lebenszufriedenheit und zur Good Governance).

Ein Wohlstandsbericht ermögliche eine wissenschaftlich fundierte Diskussion der Wirkungen der Regierungsarbeit auch auf die Bereiche, die im Jahreswirtschaftsbericht mit dessen Fokussierung auf das Wirtschaftswachstum ausgeblendet würden, erhoffen die Abgeordneten. Sie verweisen darauf, dass der wirtschaftliche Erfolg bei vielen Menschen nicht ankomme. Werder die Einkommen noch die Zukunftschancen seien fair verteilt. „Wir wirtschaften allzu oft auf Kosten von Mensch, Natur und Umwelt“ wird kritisiert.

Der Maßstab Bruttoinlandsprodukt signalisiere aufgrund seiner „sozialen Gleichgültigkeit“ einerseits und seiner „Naturvergessenheit“ andererseits einen Wohlstand, der sich im Lichte einer Orientierung an gesamtgesellschaftlichem Wohlstand zunehmend als illusionär erweise. „Denn in der Regel wird ignoriert, dass das wirtschaftliche Wachstum sich massiv auf Vorleistungen aus dem sozialen System sowie dem ökologischen System stützt“, wird kritisiert.