+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

650 km Drehstromleitungen realisiert

Wirtschaft und Energie/Unterrichtung - 11.10.2016 (hib 581/2016)

Berlin: (hib/HLE) Von den im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) geplanten rund 1.800 Leitungskilometern mit Drehstromleitungen auf Höchstspannungsebene (380 kV) sind bislang rund 850 Kilometer genehmigt und rund 650 Kilometer realisiert. Damit seien 35 Prozent der Gesamtlänge realisiert, schreibt die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (18/9855) vorgelegten Bericht nach Paragraf 3 des Energieleitungsausbaugesetzes. Vollständig in Betrieb gegangen seien bisher sechs Vorhaben, zwei weitere seien teilweise in Betrieb gegangen.

Bis zum Jahre 2017 erwartet die Bundesregierung die Fertigstellung von rund 45 Prozent der geplanten Leitungskilometer. Bis zum Jahr 2020 sollen es 85 Prozent werden. „Das zeigt nicht nur im Vergleich zur ursprünglichen Planung, sondern auch zum Stand im letzten Bericht im Jahr 2015 nochmals eine deutliche Verzögerung hinsichtlich der geplanten Inbetriebnahmezeitpunkte“, schreibt die Regierung. Das Vorhaben Eisenhüttenstadt - Baczyna (Polen) werde vermutlich nicht vor 2030 in Betrieb gehen, heißt es unter Berufung auf Gesprächsergebnisse mit der polnischen Seite.

Zum Einsatz von Erdkabeln auf Drehstrom-Höchstspanungsebene wird berichtet, diese würden nicht dem Stand der Technik entsprechen. Es müssten erst ausreichende Erfahrungen im Rahmen von Pilotprojekten gesammelt werden, ehe Erdkabel im größeren Umfang im Übertragungsnetz eingesetzt werden könnten. Im Bereich der Gemeinde Raesfeld (Münsterland) hätten erste Erfahrungen mit Planung und Bau von Drehstromerdkabeln gemacht werden können. Betriebliche Erfahrungen gebe es noch nicht. Beim Bau sei es aufgrund starker Regenfälle zu nennenswerten Verzögerungen gekommen. Die Investitionskosten hätten in etwa um den Faktor sechs höher als bei einer vergleichbaren Freileitung gelegen.