+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Individuelle Lebensmittelbevorratung

Inneres/Antwort - 31.10.2016 (hib 634/2016)

Berlin: (hib/STO) Die in der vom Bundeskabinett beschlossenen „Konzeption Zivile Verteidigung“ (KZV) empfohlene Lebensmittelbevorratung ist ein Aspekt der Antwort der Bundesregierung (18/10139) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/9869). Danach hat sich in Deutschland die Versorgung der Bevölkerung durch die privatwirtschaftlich organisierte Wirtschaft als stabil und zuverlässig erwiesen. Dessen ungeachtet seien Ereignisse, die zu Störungen oder Ausfällen der gewohnten Versorgungsabläufe führen können, nicht auszuschließen.

Wie die Bundesregierung weiter darlegt, lässt sie jährlich „szenario-basierte Risikoanalysen erstellen, die Aufschluss über potentielle Gefahren und deren mögliche Auswirkungen unter anderem auf die Versorgung mit Lebensmitteln geben“. Als mögliche Risiken der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln müssten Szenarien wie der Ausfall der Stromversorgung, Erkrankungswellen und die Freisetzung von radioaktiven Stoffen in Betracht gezogen werden, „wenngleich die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering einzustufen ist“. Entsprechend müsse sich die Vorsorgeplanung ausrichten.

Die Vorsorgeplanung zur Sicherung der Lebensmittelversorgung beruht den Angaben zufolge auf drei Komponenten. Dies seien die eigenen Schutzvorkehrungen der Lebensmittelwirtschaft, staatliche Maßnahmen wie zum Beispiel die bundeseigene Nahrungsmittelreserve sowie „Vorsorgemaßnahmen der Bevölkerung in Form eines individuellen Lebensmittelvorrats im Haushalt für einen Zeitraum von zehn Tagen“.

Die KZV stelle bewusst auf einen „individuellen“ Vorrat ab, „da der Vorrat den jeweiligen persönlichen Ernährungsgewohnheiten und Ernährungserfordernissen entsprechen sollte“, heißt es in der Antwort weiter. Wie daraus ferner hervorgeht, können mittels eines „Vorratskalkulators“ auf dem Internetportal ernaehrungsvorsorge.de Beispiellisten mit handels- und haushaltsüblichen Lebensmitteln etwa für eine Bevorratungsreichweite von zehn Tage abgerufen werden.