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Deutscher Bundestag - Archiv

Neue Schutzhülle in Tschernobyl

Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Antwort - 18.11.2016 (hib 681/2016)

Berlin: (hib/PJA) Der „Sarkophag“ des havarierten Reaktors 4 des Atomkraftwerkes in Tschernobyl ist stabil genug, um die neue Schutzhülle über das Reaktorgebäude zu schieben. Das Schieben des sogenannten New Safe Confinement (NSC) sei für November 2016 geplant, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (18/10257) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/10135). Es würden außerdem Technologie- und Versorgungsgebäude fertiggestellt, um anschließend die Schutzhülle mit den Gebäuden zu verbinden. Das Projekt solle bis Ende 2017 abgeschlossen werden.

Demontierte Teile des alten Sarkophags werden der Bundesregierung zufolge in einem der Gebäude behandelt, die in Zusammenhang mit der neuen Schutzhülle entstehe. Weitere Informationen, wie die Ukraine die kontaminierten Materialien des Sarkophags entsorgen wolle, liegen der Bundesregierung nach eigenen Angaben nicht vor.

Die bisherigen Kosten für den Bau des New Safe Confinements (NSC) beliefen sich auf rund 1,5 Milliarden Euro. Zusätzlich gebe es weitere Kosten in Höhe von 625 Millionen Euro, die der Chernobyl Shelter Fund (CSF) übernehme und die für Projektmanagement und die Unterstützung der Genehmigungsbehörde verwendet würden. Laut Antwort der Bundesregierung seien Kostensteigerungen abgesichert und Finanzierungslücken geschlossen worden.

Hinsichtlich des Betriebes des New Safe Confinements (NSC) gebe es keine finanzielle Vereinbarung, da nach Auffassung des Chernobyl Shelter Funds (CSF) die Ukraine für den Betrieb verantwortlich sei. Zudem weist die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die nächste Geberversammlung am 29. November 2016 hin, bei der die Geldgeber über die finanzielle Lage und den Projektverlauf informiert würden.