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Deutscher Bundestag - Archiv

DBS zieht positives Paralympics-Fazit

Sport/Ausschuss - 14.12.2016 (hib 737/2016)

Berlin: (hib/HAU) Ein positives Fazit der Paralympics 2016 in Rio de Janeiro zogen Vertreter des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) am Mittwoch im Sportausschuss. Anders als die Olympischen Sommerspiele von Rio hätten sich die Paralympics zu „Spielen des Volkes“ entwickelt, sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Die im Vergleich zu den Olympischen Spielen radikal gesenkten Eintrittspreise hätten für volle Hallen und Stadien gesorgt. Für die Sportler, die sonst ihre Auftritte oft nur vor Freunden und Verwandten hätten, sei dies ein beeindruckendes Erlebnis gewesen, betonte der DBS-Präsident.

Der für den Leistungssport zuständige DBS-Vizepräsident Karl Quade, Delegationsleiter in Rio, betonte, man habe mit Platz sechs in der Nationenwertung das sportliche Ziel erreicht. Die Sportler des DBS hätten 18-mal Gold, 25-mal Silber und 14-mal Bronze gewonnen. „Bis auf Tennis haben wir in allen Sportarten Finalplatzierungen erzielt“, sagte Quade. Besonders erfreulich sei, dass viele der deutschen Starter ihre persönlichen Bestleistungen verbessert hätten.

Die sportliche Qualität der gesamten Paralympics wird laut Quade nicht zuletzt durch die 209 erzielten Weltrekorde belegt. Was die Nationenwertung angeht, so hätten - in Abwesenheit der russischen Mannschaft - China, Großbritannien, die Ukraine und die USA dominiert. Die vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) aufgrund von Dopingverstößen gegen das gesamte Paralympics-Team Russlands verhängte Sperre nannte der DBS-Vizepräsident „ein starkes Signal“. Dass der Ausschluss der Russen richtig gewesen sei, belegten nicht zuletzt die Erkenntnisse aus dem durch die Welt-Anti-Doping Agentur (Wada) in Auftrag gegebenen McLaren-Report, sagte Quade.

Neben der sehr positiven Zuschauerresonanz vor Ort zeigte er sich auch über den Umfang der TV-Übertragungen erfreut. 65 Stunden hätten ARD und ZDF von den Paralympics berichtet, so Quade. Angesprochen darauf, dass die öffentlich-rechtlichen Sender die Übertragungsrechte an den Olympischen Spielen verloren habe, sagte DBS-Präsident Beucher, man sei mit ARD und ZDF in guten Gesprächen was die Übertragung der Paralympics angeht.

Das Thema Doping griff DBS-Vizepräsident Quade auf Nachfrage nochmals auf. Es habe in Rio 38 Dopingkontrollen bei deutschen Athleten gegeben, die alle negativ ausgefallen seien. Wieviel Kontrollen es insgesamt gegeben habe, könne er nicht sagen. Das IPC halte sich da sehr bedeckt, so Quade. Bekannt geworden seien aber drei positive Proben.