+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Seenotrettungen bei EU-Operation„Sophia“

Auswärtiges/Antwort - 20.12.2016 (hib 753/2016)

Berlin: (hib/AHE) Seit Bestehen der EU-Operation EUNAVFOR MED Sophia sind in mehr als 350 Seenotrettungsaktionen 29.576 Personen aus Seenot aufgenommen worden. Dabei seien seit Ende Juni 2015 insgesamt 9.315 Personen durch deutsche Einheiten im Rahmen der Operation aus unmittelbarer Seenot gerettet worden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (18/10617) mit dem Stand vom 9. Dezember auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/10245). Die Bundesregierung bezieht zudem Stellung zu Berichten, wonach Kräfte der libyschen Marine in mindestens fünf Fällen den Einsatz von Rettungsorganisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ und „Sea Watch“ behindert hätten. In Folge einer dieser Übergriffe seien laut Fragestellern bis zu 30 Flüchtlinge ertrunken, nachdem die libysche Küstenwache die Kammer eines Schlauchbootes beschädigt habe. „Die von der deutschen Nichtregierungsorganisation Sea-Watch veröffentlichten Positionsangaben decken sich mit den durch die EU-Operation EUNAVFOR MED SOPHIA aufgezeichneten Positionen“, heißt es in der Antwort. Sie würden sich jedoch nicht vollständig mit den offiziellen Äußerungen der libyschen Küstenwache decken. Zum genauen Vorgang der Ereignisse lägen widersprüchliche Berichte vor.