+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Forschung zu Thorium am KIT

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Antwort - 02.03.2017 (hib 123/2017)

Berlin: (hib/ROL) Nach Kenntnis der Bundesregierung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), abgesehen von dem EU-Projekt SAMOFAR (Safety Assessment of the Molten Salt Fast Reactor), an keinen weiteren Thorium-Forschungsprojekten beteiligt. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/11327) auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (18/11092).

Thorium ist ein radioaktives Element, das natürlicherweise auf der Erde vorkommt und im Jahr 1828 vom schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius entdeckt wurde. Die Grünen hatten angeführt, dass Thorium zwar nicht direkt spaltbar sei, aber das sich durch Neutroneneinfang aus ihm das leicht spaltbare und waffenfähige Uran233 gewinnen lasse. Im Rahmen des EU-Projektes SAMOFAR, an dem unter anderem auch das KIT und das Joint Research Centre (JRC) beteiligt seien, soll die Sicherheit von mit Thorium betriebenen Flüssigsalz-Reaktoren erforscht werden.

Die Bundesregierung fächert in ihrer Antwort auf, dass das KIT mit insgesamt 5,5 Personenmonaten über die gesamte Laufzeit von vier Jahren am EU-Projekt SAMOFAR beteiligt sei. Das KIT sei ausschließlich mit theoretischen Arbeiten am Arbeitspaket „Accident Analysis“ (Unfall-Analysen) beteiligt. Das KIT untersuche mit drittmittelfinanziertem Personal das Verhalten der Schmelze für den vorgesehenen Fall einer Auslagerung des Brennstoffs aus der Kernzone in einen speziellen Auffangbehälter während eines Unfalls (numerische Simulation). Die EU-Fördersumme für das KIT betrage 67.813 Euro.