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Deutscher Bundestag - Archiv

6.517 Ladepunkte für Elektroautos

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antwort - 13.03.2017 (hib 151/2017)

Berlin: (hib/HAU) Insgesamt 6.517 öffentlich zugängliche Ladepunkte - darunter 230 Schnellladepunkte - standen im Jahr 2016 den Fahrern von Elektrofahrzeugen zur Verfügung. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/11295) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/11073) hervor. Bei den Zahlen beruft sich die Regierung in Ermangelung eigener Erhebungen auf den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der regelmäßig seine Mitgliedsunternehmen befrage. Wie es in der Antwort weiter heißt, sind im Servicenetz der von der Autobahn Tank&Rast GmbH bewirtschafteten Rastanlagen auf Bundesautobahnen aktuell 112 Standorte mit insgesamt 284 Schnellladepunkten für Elektrofahrzeuge ausgestattet.

Nach Ausbauzielen und weiteren Entwicklungen der Ladeinfrastruktur gefragt, schreibt die Regierung, vor dem Hintergrund des Ziels von einer Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 gehe sie davon aus, dass insgesamt rund 7.000 öffentlich zugängliche Schnellladepunkte und 36.000 öffentlich zugängliche Normalladepunkte erforderlich sein werden. Als zentrales Hemmnis beim Ausbau des Ladeinfrastrukturnetzes benennt die Bundesregierung die Wirtschaftlichkeitslücke, die durch die aktuelle Nachfragesituation und die hohen Anschaffungs- und Baukosten entstehe.

In der Vorlage verweist die Regierung auf die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die auf den Aufbau eines öffentlich zugänglichen Ladenetzes in Deutschland abziele. Sie beinhalte 300 Millionen Euro Fördermittel und laufe von 2017 bis 2020. Daneben ermögliche die Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI im Rahmen der Fahrzeugbeschaffung die Förderung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Die Förderrichtlinie Elektromobilität beinhaltet rund 30 Millionen Euro Fördermittel jährlich, wovon während der Laufzeit von 2015 bis 2019 etwa zwei bis drei Millionen Euro in den Aufbau von Ladeinfrastruktur geflossen seien.