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Deutscher Bundestag - Archiv

Innovationen und Internationalisierung

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Unterrichtung - 07.07.2017 (hib 426/2017)

Berlin: (hib/ROL) Innovationsprozesse bilden die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch den Wohlstand Deutschlands. Sie fänden zunehmend über die Grenzen von Disziplinen und Themen, aber auch über Ländergrenzen hinweg statt, schreibt die Bundesregierung ihrem als Unterrichtung (18/13061) vorliegenden Bericht „zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2014 bis 2016). Der Trend zu globalen Wertschöpfungsketten auch im Dienstleistungsbereich verändere die Rolle einzelner Standorte. Ein zentraler Faktor sei hierbei die Digitalisierung in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie treibe Innovationen voran und eröffne neue Kooperationsmöglichkeiten in Forschung und Entwicklung, aber auch Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle der Wissensvermittlung.

Vor diesem Hintergrund habe die Bundesregierung in den vergangenen Jahren im Rahmen ihrer Innovationspolitik gezielt die internationale Vernetzung und Kooperation relevanter Akteure aus Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert. Deutschlands Vorreiterrolle bei der Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums werde durch die im Juli 2014 verabschiedete “Strategie der Bundesregierung zum Europäischen Forschungsraum (EFR) - Leitlinien und nationale Roadmap„ dokumentiert. Deutschland sei der erste Mitgliedstaat der Europäischen Union gewesen, der eine nationale EFR-Strategie vorgelegt habe.

Der vorliegende erste Bericht mit dem Schwerpunkt Europa bewerte insbesondere den Stand der Umsetzung der von der Bundesregierung im Jahr 2014 veröffentlichte Strategie zum Europäischen Forschungsraum.

Zwischen 2014 und 2016 sei der strategische Rahmen für die internationale Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung insbesondere durch die im Jahr 2017 veröffentlichten “Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung„ fortentwickelt worden. Diese neue Strategie bilde den Rahmen für die internationale Zusammenarbeit Deutschlands in Bildung, Wissenschaft und Forschung und reagiere auf neue Herausforderungen. Dazu gehören insbesondere die zunehmende Globalisierung und Digitalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Entfaltung des Europäischen Forschungsraums, die zunehmende internationale Kooperation in der Berufsbildung und die Herausbildung neuer internationaler Innovationszentren.

Das Leitmotiv für die Weiterentwicklung der Strategie laute “Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ„. So sollen verschiedene Handlungsebenen und die unterschiedlichen Akteure noch stärker zusammengebracht werden und Synergien geschaffen werden. Dazu gehöre auch eine verstärkte ressortübergreifende Zusammenarbeit (“Synergieprojekte„).

Auch bei der im September 2014 beschlossenen neuen Hightech-Strategie sei die internationale Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein wesentliches Ziel. Neue Maßnahmen, etwa zur stärkeren internationalen Ausrichtung von Netzwerken und Clustern, seien aufgelegt worden. Ferner sei die Stärkung der europäischen und internationalen Berufsbildungszusammenarbeit gestärkt worden.

Außerdem betont die Bundesregierung, dass Kooperationen mit ausgewählten Regionen beziehungsweise Ländern wie etwa mit afrikanischen Partnerländern durch die “Afrika-Strategie 2014-2018 - Afrika als Partner in Bildung und Forschung„ gefördert worden seien. Die Zusammenarbeit mit China sei durch die “China-Strategie des BMBF 2015-2020 - Strategischer Rahmen für die Zusammenarbeit in Forschung, Wissenschaft und Bildung„ intensiviert worden.

Mit Programmen wie “Leadership for Syria„, der Deutschen Akademischen Flüchtlingsinitiative Albert Einstein, der Philipp-Schwartz-Initiative und der Förderung des Start-ups “Kiron Open Higher Education„ habe Deutschland dazu beigetragen, in Krisenzeiten wissenschaftliche und akademische Perspektiven zu schaffen - für junge Studenten ebenso wie für ausgebildete Wissenschaftler.