+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Übergriffe auf Flüchtlinge

Inneres/Antwort - 15.08.2017 (hib 465/2017)

Berlin: (hib/STO) Mit Stand vom 20. Juli 2017 haben dem Bundeskriminalamt (BKA) vorläufigen Zahlen zufolge Erkenntnisse zu insgesamt 50 politisch motivierten Delikten im zweiten Quartal dieses Jahres vorgelegen, bei denen eine Flüchtlingsunterkunft Tatort oder direktes Angriffsziel war. Davon entfallen 46 Straftaten auf die politisch rechts motivierte Kriminalität, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/13242) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/13139) schreibt.

Zudem lagen dem BKA danach Erkenntnisse zu 324 politisch motivierten Delikten in der Zeit von Anfang April bis Ende Juni 2017 vor, „die sich gegen Asylbewerber/Flüchtlinge außerhalb von Asylunterkünften richten“. Davon seien 312 Straftaten auf die politisch rechts motivierte Kriminalität entfallen.

Ferner verfügte das BKA laut Antwort über Erkenntnisse zu 21 politisch motivierten Delikten im zweiten Quartal 2017, die sich „gegen Hilfsorganisationen beziehungsweise ehrenamtliche/freiwillige Helfer richten“. Darunter befanden sich den Angaben zufolge 18 politisch rechts motivierte Straftaten.

Verletzt wurden laut Vorlage bei den begangenen Gewalttaten im zweiten Quartal des laufenden Jahres 71 Menschen, darunter sechs Kinder (ein Verletzter bei Straftaten gegen Asylunterkünfte; 69 Verletzte bei Straftaten gegen Asylbewerber, davon sechs Kinder; ein Verletzter bei Straftaten gegen Hilfsorganisationen).