+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Mehr als 300.000 Drogenabhängige

Gesundheit/Antwort - 27.02.2018 (hib 100/2018)

Berlin: (hib/PK) Die Legalisierung von Cannabis würde nach Ansicht der Bundesregierung nicht zu einer spürbaren Reduzierung der organisierten Rauschgiftkriminalität führen. Kriminelle Gruppierungen handelten häufig mit verschiedenen illegalen Substanzen. Der Wegfall einer Substanz würde daher allenfalls zur Verlagerung der kriminellen Aktivitäten auf den Handel mit anderen illegalen Substanzen führen, heißt es in der Antwort (19/853) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/658) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Es sei sogar davon auszugehen, dass bei einer Freigabe von Cannabis die organisierte Kriminalität die von der Legalisierung ausgenommene Gruppe der Kinder und Jugendlichen besonders in den Blick nehmen könnte. Die Strafandrohung zeige präventive Wirkung und reduziere „strafbewährtes Verhalten“ signifikant.

Die Bundesregierung macht zugleich deutlich, dass auch Alkoholkonsum mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden ist. Aus dem Grund würden hier verschiedene Präventionsansätze zur Risikominimierung verfolgt. Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, lag nach einer Stichprobe von 2012 die Zahl der Abhängigen von illegalen Drogen in Deutschland bei rund 319.000. Rund 1,8 Millionen Menschen galten demzufolge als alkoholabhängig, rund 5,6 Millionen als nikotinabhängig.