Regierung für Jagd auf Wildschweine
Berlin: (hib/EIS) Die intensive Bejagung von Wildschweinen kann die Gefahr eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im heimischen Wild- und Hausschweinbestand abmildern. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/941(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (19/733(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion zur Bekämpfung der ASP hervor. Entscheidend für den Bekämpfungserfolg sowie die Eindämmung im Falle eines Seuchenverlaufes sei die deutliche Reduzierung auch eine Präventivmaßnahme in der seuchenfreien Zeit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Zuständigkeit für den Vollzug des Jagdrechts bei den Bundesländern liege. Darüber hinaus begegne das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) seit dem Jahr 2014 dem Einschleppungsrisiko über unsachgemäß entsorgte Lebensmittel unter anderem mit mehrsprachigen Informationskampagnen. Ziel seien verschiedene aus den betroffenen Ländern einreisende Personengruppen, zum Beispiel LKW-Fahrer und Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten
Verantwortlich: Frank Bergmann (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Lisa Brüßler, Claudia Heine, Alexander Heinrich (stellv. Chefredakteur), Nina Jeglinski, Susanne Ködel (Volontärin), Claus Peter Kosfeld, Johanna Metz, Sören Christian Reimer (Chef vom Dienst), Sandra Schmid, Michael Schmidt, Denise Schwarz, Helmut Stoltenberg, Alexander Weinlein