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Deutscher Bundestag - Archiv

Innovationen in Kleinunternehmen

Wirtschaft und Energie/Antwort - 30.04.2018 (hib 281/2018)

Berlin: (hib/PEZ) Kleine Unternehmen in Deutschland haben nach einem leichten Rückgang zuletzt wieder mehr Geld für Innovationen ausgegeben. Wie aus der Antwort der Bundesregierung (19/1769) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/955) hervorgeht, gaben Firmen mit bis zu 49 Beschäftigten im Jahr 2016 mehr als 12,9 Milliarden Euro für Innovationen aus - etwa 20 Prozent als im Jahr zuvor. Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigte hingegen gaben mit knapp 13,3 Milliarden Euro etwa so viel aus wie im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten und weniger als 50 Millionen Euro Umsatz pro Jahr gelten als kleines und mittleres Unternehmen (KMU); die Bundesregierung widmet sich ihnen mit verschiedenen Förderprogrammen. Deren Evaluation und Daten sind in der Antwort detailliert aufgelistet. Insgesamt bewertet die Bundesregierung die Akzeptanz der Programme als gut und wirkungsvoll, gleichzeitig bleibe die Innovationsförderung eine herausfordernde Aufgabe: Anlass zur Sorge für die Bundesregierung bietet beispielsweise die Innovatorenquote und damit der Anteil an Unternehmen, der in den vergangenen Jahren Neues hervorgebracht hat. Diese Quote ist rückläufig, es sind also immer weniger Unternehmer, die innovativ tätig werden. „Die Bundesregierung wirkt mit ihren Maßnahmen auf eine Trendwende hin“, heißt es in der Antwort. Zuletzt seien die Innovationsausgaben von KMU wieder analog zu denen von größeren Unternehmen gestiegen.