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Deutscher Bundestag - Archiv

Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antwort - 25.05.2018 (hib 337/2018)

Berlin: (hib/HAU) Im Jahr 2016 gab es in Deutschland 37.549 polizeilich registrierte Unfälle, bei denen der Hauptverursacher unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stand. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/2089) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/1857) hervor. Die Regierung beruft sich in ihrer Antwort auf Daten der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik. Danach lag die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle, bei denen der Hauptverursacher unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stand im Jahr 2007 noch bei 50.216. Bei den Unfällen unter Alkohol- oder Rauschmitteleinfluss sind im Jahr 2016 216 Menschen getötet worden - das sind 6,7 Prozent der Verkehrstoten. 2007 lag diese Zahl bei 499 (10,1 Prozent), heißt es in der Vorlage.

Hauptverursacher der 37.549 Unfälle unter Alkohol- oder Rauschmitteleinfluss im Jahr 2016 waren in der deutlichen Mehrzahl Pkw-Fahrer (29.102), gefolgt von Radfahrern (4.295), Lkw-Fahrern (642), Fußgängern (557) und Motorradfahrern (535). Wie die Regierung weiter schreibt, wurden 2017 68.508 Fahrverbote aufgrund Zuwiderhandlungen im Bereich Alkohol und Drogen ausgesprochen - überwiegend (61.655) mit einer Länge von einem Monat. In 32.048 Fällen sei es dabei um Alkohol gegangen und in 29.607 Fällen um „andere Drogen“.