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Deutscher Bundestag - Archiv

Notleidende Kredite in der Eurozone

Finanzen/Kleine Anfrage - 21.06.2018 (hib 432/2018)

Berlin: (hib/HLE) Nach notleidenden Krediten in der Eurozone erkundigt sich die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (19/2663). Die Bundesregierung soll angeben, wie groß das Gesamtvolumen notleidender Kredite ist, wie hoch der Anteil am Gesamtvolumen aller Kredite ist und wie sich die Lage in den einzelnen Euro-Ländern darstellt. Gefragt wird unter anderem nach der Stabilität des Bankensektors in Griechenland, wo der Anteil notleidender Kredite 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes entspricht. Die Abgeordneten wollen in diesem Zusammenhang auch wissen, wie es um Italien steht und welche Gefahren sich aus der Lage in Italien für den deutschen und europäischen Bankensektor ergeben.

Die Bundesregierung soll Angaben zu den Ursachen für notleidende Kredite machen und die Planungen der EU-Kommission zum Abbau von notleidenden Krediten beurteilen. In der Vorbemerkung zur Kleinen Anfrage schreibt die FDP-Fraktion, notleidende Kredite würden als das derzeit größte Risiko für die Stabilität des Bankensektors in der Eurozone angesehen. Im Mai 2018 habe zum Beispiel die Regierung von Zypern einer Bank 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen müssen, weil diese notleidende Kredite mit einem Volumen von 6,2 Milliarden Euro in der Bilanz stehen hatte. Das Volumen notleidender Kredite der zypriotischen Banken mache 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes aus.