+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Verbindungen von Attentäter in die USA

Inneres und Heimat/Antwort - 21.06.2018 (hib 434/2018)

Berlin: (hib/STO) „Verbindungen des Attentäters vom Olympia-Einkaufszentrum in München in die USA“ sind Thema der Antwort der Bundesregierung (19/2649) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/2246). Wie die Fraktion darin schrieb, hatte der Attentäter vom Olympia-Einkaufszentrum, David S., der im Juli 2016 neun Menschen und sich selbst tötete, Medienberichten zufolge Kontakt zu einem Todesschützen in den USA. Nach Angaben des Sheriffs im San Juan County habe sich David S. im Internet mit William Atchison ausgetauscht, der im Dezember 2017 im US-Bundesstaat New Mexico zwei Schüler und sich selbst erschossen habe.

Laut Bundesregierung hatte das Bundeskriminalamt (BKA) seit dem 9. Dezember 2017 Kenntnis davon, „dass Atchison - nach dessen eigenen Angaben gegenüber den zuständigen US-amerikanischen Behörden - mit dem Attentäter von München/Bayern in Kontakt gestanden haben will“. Wie die Bundesregierung weiter ausführt, war David S. unter dem Nutzernamen „Maurächer“ auf der Darknet-Plattform „Deutschland im Deep Web“ („DiDW“) aktiv, die auch einen Chatraum beinhaltet habe. Ob David S. im Chatraum an „Gesprächen“ oder „Diskussionen“ teilnahm, sei ihr der Bundesregierung nicht bekannt.

Eine Person mit Namen „William Atchison“ sei im Rahmen der im BKA erfolgten Abklärungen nicht bekannt geworden, führt die Bundesregierung weiter aus. Vor diesem Hintergrund lägen ihr „keine Informationen, welche Medien, Webseiten oder Online-Plattformen David S. und William Atchison für ihre Kontakte oder ihren Austausch genutzt haben könnten, noch zu möglichen dort geäußerten Attentatsplänen vor“.