+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

16.07.2018 Gesundheit — Antwort — hib 521/2018

Streit über Systemische Therapie

Berlin: (hib/PK) Die sogenannte Systemische Therapie als psychotherapeutisches Verfahren wird von Experten unterschiedlich bewertet. Wie aus der Antwort (19/3280) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/2812) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, ist das der Grund dafür, dass diese Therapieform noch nicht als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anerkannt ist. Die Fachberatungen dauern noch an, mit einem Abschluss sei im März 2019 zu rechnen.

Der Fokus der Systemischen Therapie liegt den Angaben zufolge auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen. In die Therapie einbezogen würden Mitglieder des für den Patienten bedeutsamen sozialen Systems.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) habe im April 2013 das Bewertungsverfahren für die Systemische Therapie bei Erwachsenen eingeleitet und den Unterausschuss Methodenbewertung damit beauftragt. Im August 2014 sei das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Bewertung des Nutzens und Schadens der Therapie beauftragt worden.

Das IQWiG habe den Abschlussbericht im Mai 2017 dem G-BA vorgelegt. Seitdem berate die zuständige Arbeitsgruppe, wobei „dissente Auffassungen zur fachlichen Bewertung des Nutzens“ der Therapie bestünden. Die Empfehlung des IQWiG werde von den im G-BA vertretenen Organisationen unterschiedlich wahrgenommen. Nun solle der Streit über die Einbindung einer größeren Fachöffentlichkeit aufgelöst werden.

Marginalspalte