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24.09.2018 Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung — Antwort — hib 688/2018

Aufträge an Institut Klimafolgenforschung

Berlin: (hib/ROL) Dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) oder seinen weiteren Organisationseinheiten flossen in den Jahren von 2000 bis 2018 Bundesmittel in Höhe von insgesamt 146.026.510 Euro zu. Die Bundesregierung hat keine Kenntnis über die Auftragsvergabe von Dritten an das PIK im Jahr 2017. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/4318) auf die Kleine Anfrage (19/3795) der FDP.

Das PIK sei Anfang 1992 durch das damalige Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT, jetzt: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)) und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg als Einrichtung der damaligen „Blauen Liste“ (heute: Leibniz-Gemeinschaft (WGL)) gegründet worden. Im Unterschied zu den meisten anderen neuen Einrichtungen der „Blauen Liste“ in den neuen Ländern habe das PIK auf keiner Vorgängereinrichtung aufbauen können. Seine Gründung gehe auf eine Empfehlung des Wissenschaftsrates im Rahmen seiner Stellungnahmen zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der ehemaligen DDR auf dem Gebiet der Geo- und Kosmoswissenschaften zurück. Der Wissenschaftsrat habe damals einen weltweiten Nachholbedarf bei der Erforschung der Auswirkungen von globalen Klimaveränderungen auf den regionalen Bereich und auf die Lebensbedingungen des Menschen im Allgemeinen gehabt. Deshalb habe er vorgeschlagen, das in den neuen Ländern auf diesem Gebiet vorhandene Potential in einem Institut zusammenzufassen, das sich diesem Forschungsthema zuwenden sollte.

Bei der Gründung des PIK hätten sich die Beteiligten nicht zuletzt aufgrund dergroßen rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten und seiner möglichen Anerkennung als gemeinnützig für einen eingetragenen Verein entschieden. Aus Sicht des Bundes bestehe bislang kein Anlass, den Verein in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln.

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