Zwischenfall mit Ruthenium-106
Berlin: (hib/SCR) Details zu der Untersuchung der Ruthenium-106-Freisetzung im September 2017 sind Gegenstand einer Antwort der Bundesregierung (19/4496(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/4159(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Die Bundesregierung gibt darin unter anderem Auskunft über die Vollständigkeit von Daten, die der sogenannten IBRAE-Untersuchungskommission vorlagen. Die Bundesregierung beruft sich dabei auf die deutschen Mitglieder der Kommission, denen keine Hinweise vorgelegen hätten, dass der Kommission relevante Messdaten vorenthalten worden sein. „Ausgeschlossen werden kann dies naturgemäß nicht“, schreibt die Bundesregierung einschränkend. Für die Freisetzung gilt laut Darstellung der Grünen die Region Süd-Ural als wahrscheinlicher Ursprung.