Abschiebungen aus Algerien
Berlin: (hib/AHE) Algerien hat 2014 eine Übereinkunft mit Niger bezüglich der Repatriierung nigrischer Staatsangehöriger getroffen. Das schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/4746(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/4077(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Migranten aus Niger, aber auch anderen Staaten aus Subsahara-Afrika, würden demnach per Bus nach Tamanrasset in Süd-Algerien gebracht und von dort aus weiter nach Niger abgeschoben. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) hätten die Rückführungen im Juli 2018 erstmals teilweise begleiten können und konstatiert, dass diese für nigrische Staatsangehörige geordnet verliefen. „Die Umstände der Rückführungen anderer Staatsangehöriger werden von einigen Menschenrechtsorganisationen kritisiert.“